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Verteidigung

BSI fordert engere Zusammenarbeit von Bund und Ländern

Ein denkbares Angriffsszenario könnte eine Attacke auf die Stromnetze oder die Telekommunikationsnetze sein, so die BSI-Präsidentin Claudia Plattner.

Ein denkbares Angriffsszenario könnte eine Attacke auf die Stromnetze oder die Telekommunikationsnetze sein, so die BSI-Präsidentin Claudia Plattner. Foto: Oliver Berg/dpa

Was, wenn Stromnetze oder Telekommunikationsnetze zum Ziel von Cyberttacken werden? Das BSI könne den Ländern nicht ausreichend helfen, so die Präsidentin der Behörde, Claudia Plattner.

Von dpa 20.02.2024, 01:50 Uhr
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Berlin. Die Präsidentin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Claudia Plattner, beklagt fehlende Möglichkeiten, um den Ländern im Fall einer großflächigen Cyberattacke präventiv helfen zu können. „Wenn durch einen Cyberangriff in München und Hamburg gleichzeitig die Lichter ausgehen, müssen wir sofort gemeinsam handeln können“, sagte sie dem „Münchner Merkur“.

„Das ist aber in wichtigen Aspekten zurzeit nicht möglich: Eine regelmäßige beziehungsweise dauerhafte oder gar institutionalisierte Unterstützung der Länder durch das BSI ist verfassungsrechtlich nicht möglich“, kritisierte sie. „Zusammenarbeiten dürfen wir aktuell nur ausnahmsweise und punktuell, und noch dazu erst dann, wenn einer schon am Boden liegt. Das müssen wir ändern, mit dem BSI in der Rolle als Zentralstelle für Cybersicherheit im Bund-Länder-Verhältnis.“ Als denkbares Angriffsszenario nannte Plattner eine Attacke auf die Stromnetze oder die Telekommunikationsnetze.

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