US-Fußball

Berichte: Lewandowski vor Wechsel in die USA

Robert Lewandowski (l) spielt künftig in den USA. (Archivbild)

Robert Lewandowski (l) spielt künftig in den USA. (Archivbild) Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Chicago Fire plant den nächsten Coup: Nach Bastian Schweinsteiger könnte nun Robert Lewandowski zum US-Club wechseln. Kommt in Leon Goretzka noch ein weiterer Ex-Bayer?

Von dpa 28.06.2026, 20:40 Uhr

Berlin. Der Wechsel von Ex-Bayern-Star Robert Lewandowski (37) in die USA zu Chicago Fire steht laut Medienberichten unmittelbar bevor. Demnach haben sich der polnische Fußball-Nationalspieler und der Club aus der Major League Soccer auf einen Zweijahresvertrag geeinigt. Die vorbereiteten Dokumente soll innerhalb der nächsten 24 Stunden unterschrieben werden. Der Stürmer soll zeitnah den Medizincheck absolvieren, hieß es bei Sky und „The Athletic“ weiter. Lewandowskis Vertrag beim FC Barcelona läuft am Monatsende aus. 

Der mehrmalige Bundesliga-Torschützenkönig ist schon länger im Visier von Chicago, für das die Verpflichtung der nächste namhafte Coup nach Bastian Schweinsteiger (2017-2019) wäre. Die WM in den USA, Mexiko und Kanada hatte Lewandowski mit Polen verpasst.

Lewandowski könnte sein erstes Spiel am 16. Juli ausgerechnet gegen die Vancouver Whitecaps und seinen Ex-Bayern-Kollegen Thomas Müller (36) bestreiten. Am 23. Juli soll es in Miami zum Duell mit Weltstar Lionel Messi (39) kommen.

Kommt es zur Wiedervereinigung mit Goretzka?

In Chicago könnte Lewandowski vielleicht auf einen alten Bekannten treffen. Auch Nationalspieler Leon Goretzka (31), dessen Kontrakt beim FC Bayern München ebenfalls am kommenden Dienstag ausläuft, soll auf der Liste von Fire stehen. Goretzka spielt mit Deutschland bei der WM am Montag im ersten K.o.-Spiel gegen Paraguay. Interesse an dem Mittelfeldspieler soll es aber auch von einigen europäischen Top-Clubs geben.

Mit der Verpflichtung von Lewandowski wäre laut „The Athletic“ aber kein Platz mehr frei für einen sogenannten „Designated Player“. Drei davon sind erlaubt, sie dürfen mit ihrem Gehalt über der erlaubten Grenze liegen. Allerdings fänden die Clubs auch dafür immer wieder Lösungsmöglichkeiten, hieß es. 

Neben Thomas Müller (36) spielt in Nordamerika unter anderem auch der ehemalige BVB-Profi Marco Reus (37) bei den LA Galaxy.

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