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Start im Norden des Landes

Deutsches Team bei Solarauto-Rennen in Australien vorne

Team Sonnenwagen Aachen startete beim World Solar Challenge in der Pole Position.

Team Sonnenwagen Aachen startete beim World Solar Challenge in der Pole Position. Foto: Lloyd Jones/AAP/dpa

In selbst gebauten, umweltfreundlichen Fahrzeugen geht es für 34 Teams 3.000 Kilometer weit durch Australien. Die meisten Wagen wurden von Studenten oder Schülern entwickelt.

Von dpa Sonntag, 24.08.2025, 11:25 Uhr

Darwin. Mit einem Wagen aus Aachen in der Pole Position ist ein Solarauto-Rennen durch Australien gestartet. Das World Solar Challenge begann in der nordaustralischen Stadt Darwin, wie die Veranstalter mitteilten. Das Team Sonnenwagen Aachen hatte beim Zeitfahren am Samstag die schnellste Rundenzeit erreicht und durfte daher an der Spitze starten. Ziel ist das 3.000 Kilometer entfernte Adelaide im Süden des Kontinents.

An dem seit 1987 stattfindenden Rennen nehmen Teams aus aller Welt in energieeffizienten Elektrofahrzeugen teil, die sie selbst entworfen und gebaut haben. In diesem Jahr sind 34 Mannschaften dabei - diese bestehen nach Angaben der Organisatoren in der Regel aus Studenten und Schülern.

Hinter dem Team aus Aachen standen beim Start an zweiter und dritter Stelle Mannschaften aus den Niederlanden. Der Aachener Fahrer Moritz Mitzel fährt die bereits fünfte Version des Sonnenwagens. Darin stecken 1,5 Jahre intensive Entwicklung und fünf Monate Fertigung, wie das Team bei Instagram schrieb.

Das Team aus Aachen rund um Fahrer Moritz Mitzel erreichte beim Zeitfahren die schnellste Rundenzeit und durfte daher als erstes von 34 Teams loslegen.

Das Team aus Aachen rund um Fahrer Moritz Mitzel erreichte beim Zeitfahren die schnellste Rundenzeit und durfte daher als erstes von 34 Teams loslegen. Foto: Lloyd Jones/AAP/dpa

Beim World Solar Challenge geht es mit selbst entworfenen Elektrofahrzeuge 3000 Kilometer weit durch Australien.

Beim World Solar Challenge geht es mit selbst entworfenen Elektrofahrzeuge 3000 Kilometer weit durch Australien. Foto: Lloyd Jones/AAP/dpa

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