Zwei Sporthallen und ein Kunstrasenplatz im Kreis Stade werden gefördert
Mit der sogenannten „Sportmilliarde“ des Bundes werden drei Sportstätten im Landkreis Stade gefördert, so wie hier die Sporthalle in Mulsum. Foto: Fehlbus (Archiv)
„Hervorragende Nachrichten“: Die „Sportmilliarde“ der Bundesregierung wirkt auch im Landkreis Stade - an diesen Orten.
Hammah. Das neue Bundesförderprogramm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS), auch „Sportmilliarde“ genannt, setzt ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag um. Es sorgt dafür, dass sanierungsbedürftige Sportanlagen in Deutschland modernisiert werden können. Das teilten die CDU-Bundestagsabgeordneten Vanessa Zobel und Christoph Frauenpreiß und die SPD-Landtagsabgeordnete Corinna Lange mit.
Der Bund stellt insgesamt eine Investitionssumme von einer Milliarde Euro zur Verfügung. Mit der „Sportmilliarde“ werden Maßnahmen zur Sanierung, Modernisierung und energetischen Verbesserung der Sportstätten gefördert. Die jetzt bewilligten Mittel stammen aus der ersten Förderrunde. In der ersten Tranche stellt der Bund 333 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel sei es, die Einrichtungen langfristig zu sichern und ihre Nutzung für Schulen, Vereine und Familien zu stärken, so Vanessa Zobel.
Insgesamt gingen 3684 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist, erklärte Christoph Frauenpreiß. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von über 7,5 Milliarden Euro war der Projektaufruf 23-fach überzeichnet.
Gefördert werden Sporthallen in Mulsum und Jork
Die Sporthalle in Mulsum wird mit 363.857 Euro gefördert, die Sporthalle „Wetternweg“ in Estebrügge mit 376.650 Euro. Das teilte CDU-Bundestagsabgeordnete Vanessa Zobel mit. „Ich freue mich vor allem für die Kinder, die sich zukünftig in modernen Hallen auspowern und Freundschaften knüpfen können. Sport braucht eine funktionierende Infrastruktur.“
Auch Sandra Lemmermann, Bürgermeisterin der Gemeinde Kutenholz, freut sich: „Mit der Förderung können wir unseren Kindern, Jugendlichen und Vereinen auch weiterhin einen Ort des Miteinander bieten. Das ist ein wichtiges Signal für Kutenholz“, wird sie zitiert.
„Mit der Förderung können wir unsere Sportstätte im Sinne unserer Grundschule und der ehrenamtlichen Vereinsangebote technisch modern, energieeffizient und klimafreundlich in die Zukunft bringen“, wird Jorks Bürgermeister Matthias Riel zitiert.
„Mit diesen Investitionen stärken wir ganz konkret die Lebensqualität bei uns im ländlichen Raum“, so Zobel weiter. „Natürlich hätte ich mir gewünscht, noch mehr Projekte aus unserer Region zum Zug zu bringen. Umso wichtiger ist, dass weitere Förderrunden folgen werden.“
Gefördert wird der Kunstrasenplatz in Hammah
Die gute Nachricht für die Kicker in Hammah kam von Christoph Frauenpreiß: Der Bund beteiligt sich mit knapp 500.000 Euro aus der „Sportmilliarde“ am Bau des Kunstrasenplatzes in Hammah.
Aus dem Bundesförderprogramm fließen 476.969,80 Euro nach Hammah. Das habe der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen, so Frauenpreiß. Die Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten erhält damit knapp 500.000 Euro für die Umwandlung des Naturrasenplatzes in einen Kunstrasenplatz im Schul-, Jugend- und Sportzentrum Hammah.
„Mit der Förderung des Bundes schaffen wir moderne Trainings- und Spielbedingungen für die Schule, unsere Vereine und den Nachwuchs“, so Frauenpreiß. „Der neue Kunstrasenplatz stärkt den Breitensport vor Ort und sorgt dafür, dass Sport ganzjährig möglich ist. Damit investieren wir gezielt in Gemeinschaft, Gesundheit und Lebensqualität.“ Holger Falcke, Bürgermeister der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, habe sich für den Förderantrag stark gemacht und werde nun die notwendigen Fördermaßnahmen aktiv umsetzen.
„Das sind hervorragende Nachrichten für Hammah“, freute sich auch die SPD-Abgeordnete Corinna Lange. „Der Ausbau zu einer wetterunabhängigen und zeitgemäßen Sportanlage ist kein Luxus, sondern die Basis für unsere Vereins- und Jugendarbeit in Hammah.“ (sal)
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