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„Hitze-Check“

Erhebung: Hitzeschutz in niedersächsischen Städten nicht gut

Die Landeshauptstadt Hannover schneidet beim „Hitze-Check“ nicht gut ab.

Die Landeshauptstadt Hannover schneidet beim „Hitze-Check“ nicht gut ab. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Zu wenig Schatten, zu viele versiegelte Flächen: Menschen in großen Städten sind nicht gut vor Hitze geschützt - so das Urteil einer Untersuchung der Umwelthilfe. Zwei Städte stechen negativ hervor.

Von dpa Dienstag, 09.06.2026, 11:05 Uhr

Hannover/Bremen. Bei Hitze sind Menschen in Langenhagen und Hannover niedersachsenweit mit am schlechtesten geschützt. Das geht aus einer Erhebung der Deutschen Umwelthilfe unter großen Städten hervor. Wirklich gut ist der Schutz demnach in keiner der untersuchten Städte in dem Bundesland.

Für den sogenannten Hitze-Check hat die Umwelthilfe in den Städten untersucht, wie die durchschnittliche Oberflächentemperatur ist, wie viel Schatten es durch hohe Bäume gibt oder wie sich die Größe versiegelter Flächen entwickelt hat. 

Hannover und Langenhagen schneiden demnach in fast allen Kategorien schlecht ab, einzig beim Schatten durch hohe Bäume steht die Landeshauptstadt etwas besser da.

Keine Stadt kann komplett überzeugen

Bei der Untersuchung wurden alle Städte in drei Kategorien nach dem Ampelschema eingeteilt, von Grün für gut bis Rot für schlecht. Alle weiteren Städte in Niedersachsen fielen in die mittlere, gelbe Kategorie. Auch Bremen und Bremerhaven wurden so bewertet. 

In einzelnen Kategorien konnten einige Städte überzeugen: Oldenburg etwa beim Schatten durch hohe Bäume sowie Lingen und Wilhelmshaven beim sogenannten Hitzebetroffenheitsindex. Der Index soll zeigen, wie stark die Bevölkerung von Hitze betroffen ist. Er wird unter anderem aus der Bevölkerungsdichte, der durchschnittlichen Oberflächentemperatur und der Menge der Grünflächen berechnet.

Hitzewellen sind weltweit aufgrund des Klimawandels intensiver und auch wahrscheinlicher geworden – das geht mit gesundheitlichen Risiken insbesondere für Ältere oder Vorerkrankte einher. Damit wird auch die Anpassung von Städten an diese Bedingungen wichtiger.

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