AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Kabelschaden

Finnland verlegt verdächtigen Frachter „Eagle S“

Der Öltanker „Eagle S“ wird zu einem Ankerplatz gebracht.

Der Öltanker „Eagle S“ wird zu einem Ankerplatz gebracht. Foto: Vesa Moilanen/Lehtikuva/dpa

Nach dem Ausfall eines Unterwasserstromkabels halten finnische Ermittler ein verdächtiges Frachtschiff fest. Jetzt haben sie es zu einem Ankerplatz östlich von Helsinki gebracht.

Von dpa 28.12.2024, 21:38 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Helsinki. Die finnische Polizei hat das Frachtschiff „Eagle S“ verlegt, das nach dem Schaden an einem Unterwasserstromkabel festgesetzt worden war. Der Tanker wurde vom Finnischen Meerbusen zu einem Ankerplatz östlich von Helsinki gebracht, wie die Polizei mitteilte. Das Schiff war an Weihnachten gestoppt worden, nachdem das Stromkabel Estlink2 zwischen Finnland und Estland ausgefallen war. Ermittler prüfen eine mögliche Sabotage.

Das Schiff ist unter der Flagge der Cookinseln unterwegs. Der EU zufolge soll es zur russischen Schattenflotte gehören – Tanker und andere Frachtschiffe, die Russland benutzt, um Sanktionen etwa beim Öltransport zu umgehen. In der Ostsee wurden auch Probleme mit mehreren Kommunikationskabeln festgestellt.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Frau ertrinkt bei Unwetter auf Mallorca

Heftiger Regen, Überschwemmungen und orkanartige Böen haben auf Mallorca für Chaos gesorgt. Das Unwetter hatte tödliche Folgen und brachte unter anderem den Flugverkehr durcheinander.

Kinder bei Unwetter in Freiburg verletzt

Umgestürzte Bäume, blockierte Straßen, Stromausfall: Ein Unwetter sorgte für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr in der Stadt in Baden-Württemberg. Betroffen war auch Bayern.