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Schneller Einsatzverband

Größte Nato-Übung des Jahres - Schiffe treffen in Kiel ein

Rund ein Dutzend Schiffe aus fünf Nationen steuern die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt an - darunter auch der türkische Flugzeugträger „Anadolu“.

Rund ein Dutzend Schiffe aus fünf Nationen steuern die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt an - darunter auch der türkische Flugzeugträger „Anadolu“. Foto: Frank Molter/dpa

Im Marinestützpunkt Kiel sind Schiffe aus fünf Nationen eingetroffen. Das Manöver Steadfast Dart (Standhafter Pfeil) ist die größte Nato-Übung des Jahres.

Von dpa Mittwoch, 11.02.2026, 18:45 Uhr

Kiel. Der Flottenverband der Nato-Eingreiftruppe „Allied Reaction Force“ mit Schiffen aus fünf Nationen ist im Marinestützpunkt in Kiel eingetroffen. Er übt im Rahmen des Manövers Steadfast Dart 2026 eine schnelle Verlegung über alle Verkehrswege Europas, wie das Bundeswehr-Führungskommando mitteilte. Mit der Ankunft der Schiffe ende die Verlegungs-Phase, bei der Einheiten aus dem gesamten Bündnisgebiet koordiniert per Luft, See und Land ins Zielgebiet gebracht wurden.

Rund ein Dutzend Schiffe steuerten die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt an – vom Flugzeugträger bis zum Minenjagdboot. Das Flaggschiff des Flottenverbands ist laut Angaben die spanische ESPS „Castilla“, ein Docklandungsschiff, das Truppen, Ausrüstung, Fahrzeuge und Boote für Landungsoperationen transportiert. Die deutsche Marine beteilige sich mit drei Schiffen. 

Steadfast Dart 2026 ist den Angaben nach mit rund 10.000 Soldaten die größte Nato-Übung in diesem Jahr. Sie findet noch bis zum 20. Februar statt.

Schon auf dem Weg nach Kiel nutzten die Schiffe der verschiedenen Nationen die Gelegenheit, ihre Zusammenarbeit zu vertiefen. Auf einfache Basisübungen folgten komplexe taktische Szenarien, ergänzt durch Manöver mit deutschen, niederländischen und dänischen Seestreitkräften, hieß es. 

Am Donnerstag wird der Befehlshaber des Verbandes, Generalleutnant Gianluca Carai, bei einer Pressekonferenz auf der „Castilla“ erwartet, die am Marinestützpunkt in Kiel liegt.

Die deutsche Marine ist den Angaben nach mit drei Schiffen an dem Manöver beteiligt.

Die deutsche Marine ist den Angaben nach mit drei Schiffen an dem Manöver beteiligt. Foto: Frank Molter/dpa

Am Donnerstag wird auf der ESPS „Castilla“ eine Pressekonferenz stattfinden.

Am Donnerstag wird auf der ESPS „Castilla“ eine Pressekonferenz stattfinden. Foto: Frank Molter/dpa

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