Schifffahrt

Hapag-Lloyd will bei weiterem Hamburger Terminal einsteigen

Ein Hapag-Lloyd-Schiff liegt am Eurogate-Containerterminal. (Archivbild)

Ein Hapag-Lloyd-Schiff liegt am Eurogate-Containerterminal. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa

Die Reederei plant, über eine Tochtergesellschaft 20 Prozent am Containerterminal des Hafenlogistikers Eurogate zu übernehmen. Eurogate aus Bremen spricht von einer strategischen Partnerschaft.

Von dpa 29.06.2026, 14:30 Uhr

Hamburg. Die Terminalgesellschaft der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd plant eine Beteiligung an einem weiteren Hamburger Containerterminal. Vereinbart worden sei, dass Hanseatic Global Terminals (HGT) 20 Prozent am Eurogate-Terminal übernimmt, wie HGT und Eurogate mitteilten. Die zuständigen Behörden und Regulierungsstellen müssen die Transaktion allerdings erst genehmigen. 

Das Eurogate-Terminal, das den Angaben nach 2,5 Millionen Standardcontainer im Jahr umschlagen kann, ist eines von vier Containerterminals im Hamburger Hafen. Die Reederei ist bereits an einem weiteren Containerterminal im Hafen, dem Terminal Altenwerder, mit 25,1 Prozent beteiligt. Die drei anderen Containerterminals in Hamburg betreibt der Hafenlogistiker HHLA, an dem die Schweizer Containerreederei MSC beteiligt ist. 

Der Bremer Hafenlogistiker Eurogate teilte mit, HGT und Eurogate hätten sich auf eine strategische Partnerschaft verständigt. „Eurogate verbindet mit dem Zustandekommen dieser Partnerschaft eine stärkere Kundenbindung von Hapag-Lloyd als starkem Partner mit einem hohen Containerumschlagvolumen.“ 

Hamburger SPD-Fraktion äußert sich erfreut

Die hafenpolitische Sprecherin der Hamburger SPD-Fraktion, Clarissa Herbst, sprach anlässlich der Neuigkeit von einem starken Signal für die Weiterentwicklung des Standorts. „Die Beteiligung unterstreicht das Vertrauen in die Zukunft des Hamburger Hafens“, teilte sie mit.

Das Eurogate-Terminal ist eines von vier Containerterminals im Hamburger Hafen. (Archivbild)

Das Eurogate-Terminal ist eines von vier Containerterminals im Hamburger Hafen. (Archivbild) Foto: Axel Heimken/dpa

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