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Verkehr

Streik in Hamburg: Diese Busse und U-Bahnen fallen heute aus

Viele U-Bahnen und Busse fallen am Mittwoch in Hamburg aus.

Viele U-Bahnen und Busse fallen am Mittwoch in Hamburg aus. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Auch am Mittwoch wird bei der Hamburger Hochbahn gestreikt. Fahrgäste müssen mit Ausfällen bei Bussen und U-Bahnen rechnen, vor allem südlich der Elbe. Und Donnerstag geht es weiter.

Von Redaktion Mittwoch, 18.02.2026, 05:00 Uhr

Hamburg. Nachdem am Dienstag bereits viele Buslininen in Hamburg ihren Betrieb eingestellt hatten, folgen nun die U-Bahnen.

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe zu sogenannten Wellenstreiks aufgerufen, die am 17. Februar begonnen wurden und noch bis zum 19. Februar andauern sollen. Welche Bereiche bestreikt werden, wird von der Gewerkschaft erst am jeweiligen Vortag bekannt geben.

Massive Auswirkungen für Fahrgäste südlich der Elbe

Auch Teile des Hamburger Hochbahn-Betriebs werden bestreikt. Das teilt der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) auf seiner Homepage mit. Am Mittwoch betrifft dies die U-Bahn sowie die Buslinien südlich der Elbe. Das gilt für den Zeitraum von Mittwoch, 3 Uhr, bis Donnerstag, 3 Uhr.

Diese U-Bahn-Linien fallen aus

  • U1,
  • U2,
  • U3,
  • U4.

Diese Buslinien fahren nicht in Hamburg

Folgende Buslinien werden am Mittwoch nicht bedient:

  • 13,
  • 40,
  • 42,
  • 140,
  • 141,
  • 143,
  • 145,
  • 146,
  • 150,
  • 151,
  • 152,
  • 153,
  • 154,
  • 156,
  • 157,
  • 241,
  • 245,
  • 250,
  • 251,
  • 254,
  • 340,
  • 345,
  • 349,
  • 350,
  • 351,
  • 354,
  • 355,
  • 443,
  • 450,
  • 451,
  • 543,
  • 640,
  • 641,
  • X40,
  • X46.

Für die Buslinien 43, 155 und 554 kündigt der HVV einen eingeschränkten Betrieb an.

Jetzt lesen

Alle nicht aufgeführten Buslinien sowie die Schulbuslinien sollen am Mittwoch regulär nach Fahrplan fahren.

S-Bahn und Fähren der HADAG nicht betroffen

Fahrgäste sollten nach Möglichkeit auf S-Bahnen ausweichen, da diese – ebenso wie die Fähren der HADAG – nicht vom Streik betroffen sind, teilt der Verkehrsbetrieb mit. Die hvv-App, hvv-switch-App und hvv.de informieren darüber, welche Linien fahren.

KVG-Busse fahren

Auch bei der KVG im Landkreis Stade wird nicht gestreikt. „Unser Betrieb läuft wie gewohnt“, teilt das Busunternehmen auf seiner Homepage mit.

Fahrplan prüfen

Die Hamburger Hochbahn bittet Fahrgäste, ihre Fahrt vor Fahrtantritt in der Fahrplanauskunft in den hvv-Apps oder auf hvv.de zu prüfen und gegebenenfalls auf andere Verkehrsangebote auszuweichen. „Fahrten, die trotz des Streiks geleistet werden können, werden dort angezeigt und sind auch per Echtzeit abrufbar“, teilt der HVV mit.

Was die Streikenden fordern

Verdi fordert in den laufenden Tarifverhandlungen bei der Hochbahn unter anderem 7,5 Prozent mehr Lohn mit einer sozialen Komponente für die unteren Entgeltgruppen sowie einen 200-Euro-Mietkostenzuschuss für Auszubildende.

Bereits am Dienstag hatte ein neuerlicher Warnstreik im Hamburger Nahverkehr Fahrgästen viel Geduld abverlangt. So fuhren zahlreiche Hochbahn-Busse nicht oder nur eingeschränkt, wie die Hochbahn mitteilte. Insgesamt waren den Angaben zufolge 38 von 112 Buslinien betroffen. Für die wichtigsten Linien - etwa die 4 und die 5 - sei ein Notbetrieb im 15- bis 30-Minuten-Takt eingerichtet worden. Andere Linien seien in einem „instabilen Teilbetrieb“ unterwegs gewesen, wieder andere seien gemäß Fahrplan gefahren. (set/mit dpa)

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