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„Eisberg-Tourismus“ an der Elbe ruft Polizei auf den Plan

Zahlreiche Menschen gehen zwischen großen und kleinen Eisschollen an der Elbe bei Geesthacht.

Die Eisberge auf der Elbe, wie hier in Geesthacht (Schleswig-Holstein), locken weiterhin zahlreiche Besucher an. Im Kreis Harburg musste am Wochenende deshalb die Polizei ausrücken (Archivbild). Foto: Christian Charisius/dpa

Berge aus Eis auf der Elbe – am Wochenende kamen erneut viele Menschen, um das Naturspektakel zu bestaunen. Auch die Polizei Harburg rückte an.

Von Redaktion Montag, 26.01.2026, 16:52 Uhr

Kreis Harburg. Am Wochenende zogen Eisberge auf der Elbe, besonders an der Schleuse sowie der Staustufe Geesthacht, wieder zahlreiche Schaulustige aus dem Umland an.

„Die meisten Besucher reisten mit ihren Pkw an, was zum Unmut bei den Anwohnern führte, da überall geparkt wurde“, wie die Polizei Harburg mitteilt.

Nachdem in Geesthacht und auf der Elbhalbinsel Sperrungen für den Verkehr eingerichtet worden waren, da sich die Besucher nicht an die Verkehrsregeln gehalten und die Straßen zur Elbe zugeparkt hätten, seien am vergangenen Wochenende zahlreiche Besucher nach Niedersachsen ausgewichen.

Polizei appelliert an Autofahrer

Die Polizei Winsen habe ausrücken und einige Verkehrsteilnehmer kostenpflichtig verwarnen müssen.

„Daher appelliert die Polizei an alle Schaulustigen, entweder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen oder bei der Anreise mit dem eigenen Pkw rücksichtsvoll und regelkonform zu parken, auch wenn dies einen längeren Fußweg bedeutet“, heißt es in einer Mitteilung.

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Seit Tagen ist die Eisbrecherflotte aus Geesthacht im Einsatz und arbeitet gegen eine massive Eisbarriere am Stauwehr. Dabei zerlegt sie die dicke Eisschicht auf der Elbe in kleinere Schollen, die nun bei Niedrigwasser am Elbufer liegen bleiben und sich zu Eisbergen auftürmen. (pm/vdb)

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