Wagner äußerte sich antisemitisch, Hitler liebte seine Musik und war ein Freund der Familie. So weit, so schlimm? Das Ringen um eine Gedenkveranstaltung zeigt: Es ist alles noch viel komplizierter.
Eine geplante Auktion sorgte für Proteste – jetzt wurden Dokumente von Opfern des Holocaust an Gedenkstätten übergeben. Auch ein neues Gesetz ist auf dem Weg.
Drei Jahre lang haben die heutigen Zehntklässler nicht nachgelassen. Jetzt gibt es in Himmelpforten einen Grabstein, auf dem ein besonderer Name steht. Der Stein ist eine Mahnung.
Einst stand der Brunnen mit der zierlichen Tänzerin vor der Villa des Versicherungsdirektors Heinrich Stahl. Er kam im KZ Theresienstadt ums Leben. Der Brunnen wurde jüngst als NS-Raubgut restituiert.
Die Hamburgische Bürgerschaft erinnert an die Befreiung vom Nationalsozialismus und das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 81 Jahren. Im Zentrum stand die Holocaust-Überlebende Helga Melmed.
Sie wurden Opfer der Nazi-Herrschaft: Während Otto Bachenheimer die Flucht in die USA gelang, wurden seine Mutter und Schwester umgebracht. Das ist ihre Geschichte.
Engagierte Bürger halten die Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit wach, auch in Horneburg. Die Stolpersteine helfen dabei. Nicht nur im Flecken sollen sich die Menschen zukünftig erinnern.
Die Gruppe „Kufiyas in Buchenwald“ darf heute laut Gerichtsbeschluss nicht an der KZ-Gedenkstätte demonstrieren. Nun haben sie nach eigenen Angaben einen anderen Weg gefunden.
War der eigene Opa ein Nazi? Diese Frage kann nun über das US-Nationalarchiv beantwortet werden. Erstmals wurden die überlieferten Mitgliedskarteien der NSDAP vollständig ins Netz gestellt.
Ein Container voller Geschichte steht derzeit auf dem Schulhof des Aue-Geest-Gymnasiumse. Die Schicksale, die darin vorgestellt werden, berühren vier Schülerinnen besonders.
Ihnen wurde alles genommen: Die Ausstellung #StolenMemory zeigt geraubtes Eigentum von NS-Verfolgten. Welche Geschichten dahinterstecken, erfahren Interessierte bald in Harsefeld.
Hamburgs Kultursenator warnt vor politischer Einflussnahme auf die Kunst. Die Ausstellung „Kultur unter Kontrolle“ beleuchtet, wie Kultur im Nationalsozialismus gesteuert wurde.
„Zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl“: So wünschte sich Adolf Hitler Deutschlands Nachwuchs. Dem Herrenrasse-Ideal fielen 400.000 Menschen durch Zwangssterilisation zum Opfer - auch in Immenbeck.
Die Landtagspräsidentin nennt die Erinnerung an NS-Opfer eine „dauerhafte Verpflichtung“. Besonders bewegend: Zeitzeuge Nicolaus Blättermann berichtet von Verfolgung und Zwangsarbeit.
Der Holocaust ist seit mehr als 80 Jahren vorbei - der Antisemitismus jedoch wuchert bis heute weiter. Zum Gedenktag ziehen Überlebende und Politiker erschreckende Verbindungen in die Gegenwart.
Hamburg setzt ein leuchtendes Zeichen gegen das Vergessen: Anlass ist der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945.
Die Gedenkstätte Auschwitz verzichtet zum 81. Jahrestag der Befreiung des ehemaligen deutschen Vernichtungslagers auf Politikerreden. Im Mittelpunkt stehen die mahnenden Worte der Überlebenden.
Es ist ein Missbrauch des Holocausts: KI-Bilder sollen Emotionen wecken und Geld einbringen. In einem offenen Brief wehren sich nun Gedenkstätten wie das Lager Sandbostel.
Mit einem flammenden Plädoyer für Freiheit und Menschenrechte nimmt der Publizist die Abgeordneten in Niedersachsens Landtag in die Pflicht. Über die AfD findet er klare Worte.
Mit moderner Software können historische Fotos leicht verändert werden. Die deutschen KZ-Gedenkstätten sind darüber besorgt, finden den Einsatz von KI aber nicht grundsätzlich falsch.
Anlässlich seines 100. Geburtstags am 1. Januar warnt der Auschwitz-Überlebende Leon Weintraub vor Fanatismus weltweit und der AfD. Wie steht es um die Zukunft deutscher Erinnerungskultur?
Eine vergoldete Vase und ein Paravent - das Germanische Nationalmuseum gibt NS-Raubkunst an die Erben jüdischer Kunsthändler zurück. Eine Sache bleibt aber im Museum.
Nach Jahrzehnten geht ein Renaissance-Gemälde an die Erben des jüdischen Bankiers Ernst Magnus. Warum die Entscheidung erst jetzt fiel und was das Bild mit NS-Verbrecher Hermann Göring zu tun hat.
Jahrzehnte nach Ende der Nazi-Zeit streiten Erben jüdischer Opfer immer noch um die Rückgabe geraubter Kunstwerke. Ab 1. Dezember soll es leichter werden, die Streitfälle zu klären. Funktioniert das?
Klares Hasssymbol oder nur „potenziell spaltend“? Eine geplante Änderung im Richtlinienwerk der US-Küstenwache löst Empörung aus. Die dem Heimatschutzministerium unterstellte Behörde rudert zurück.
Ein im Zweiten Weltkrieg gefallener Mann aus Weener wird jahrzehntelang als Opfer des Kriegs gewürdigt. Nun steht fest, dass er an Kriegsverbrechen beteiligt war. Wie geht die Stadt damit um?
Schüler des Harsefelder Gymnasiums wollen den Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkriegs ein Gesicht geben. Das Ergebnis ist nun auf dem Friedhof zu sehen.
Der Freistaat gibt mehrere Gemälde, bei denen es sich um Nazi-Raubkunst handelt, an Erben zurück. Bei einem wertvollen Werk aber gibt es Streit, der bald vor Gericht ausgetragen werden könnte.
Eine neue Ausstellung in Lüneburg erinnert an die NS-Morde an rund 2.000 Klinikpatienten. Wie die Verbrechen aufgearbeitet und die Opfer gewürdigt werden.
Das Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg kaufte 1983 von einem Sammler Fibeln, eine Statuette und andere Metallobjekte. Nun zeigen Recherchen, dass sie nicht von den Römern stammen sollen.
Am 81. Jahrestag des Hitler-Attentats rücken Redner aus Politik und Kultur die Bedeutung von Erinnerung und Verantwortung in den Fokus. Dabei gibt es auch besorgte Blicke auf die Gegenwart.
Am Jahrestag des Attentats auf Hitler stehen vor allem die unmittelbar Beteiligten im Mittelpunkt. Der Kulturstaatsminister zieht den Fokus aber weiter auf.
Gita Gruber, Marie Bade und Heinrich Alpers wurden von den Nazis ermordet. Horneburg will die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachhalten.
Die Vorstellung eines Atomkriegs gewinnt neu an Schrecken. In den 1930er Jahren entdeckten deutsche Forscher die Kernspaltung. Doch Hitler bekam die Bombe nicht. Die Gründe sind bis heute umstritten.
Die Gedenkstätte bietet erstmals einen zweisprachigen Rundgang über den Kriegsgefangenenfriedhof an. Das Interesse am Schicksal der aus der Sowjetunion verschleppten Soldaten steigt.
Die Arolsen Archives bewahren persönliche Gegenstände auf, die Menschen bei der Einlieferung in ein Konzentrationslager entwendet wurden. Viele stammen aus dem KZ Neuengamme.
Die Linke will Licht in die dunkle Geschichte eines Stader Gebäudes bringen: Die heutige VHS in der Wallstraße war früher SA-Sportschule - unter anderem.
Das Museum am Kiekeberg beleuchtet die Nachkriegsgeschichte im Norden mit original historischen Gebäuden. Eine Flüchtlingsbude ohne Wasseranschluss diente vielen Hamburgern, die alles verloren hatten.
Es ist eine Ohrfeige für die Stader Stadtverwaltung: Der Kulturausschuss hat das vorgelegte Konzept des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus kassiert - und einen eigenen Vorschlag.
Wie soll die Hansestadt Stade in Zukunft mit ihrer NS-Vergangenheit umgehen? Dazu hat die Verwaltung ein Konzept erarbeitet, über das der Kulturausschuss am Mittwoch, 21. Mai, beraten - und vermutlich diskutieren - wird.
Hunderte Sinti und Roma aus ganz Norddeutschland waren vom heutigen Gedenkort aus in der NS-Zeit deportiert und ermordet worden. Der bisher unsichtbare Ort des Verbrechens soll sichtbarer werden.
Anfang Mai kapitulierte die Wehrmacht. Einige Soldaten wollten nur noch nach Hause - und wurden dafür hingerichtet. An elf von ihnen erinnern nun Stolpersteine in Flensburg.
Das Kriegsende am 8. Mai vor 80 Jahren kündigt sich in Buxtehude früher an. Die Übernahme durch die Briten am 22. April macht internationale Schlagzeilen - und es gibt eine Verbindung zu James Bond.
Für wenige Wochen war Flensburg nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Schauplatz der Weltgeschichte. Hier residierte Hitler-Nachfolger Dönitz nach der Kapitulation bis zum 23. Mai 1945.
Die geschichtliche Aufarbeitung der NS-Zeit in Stade geht weiter: Anne Lena Mayer hat die Rolle der Stadtverwaltung untersucht - und damit die Helfer der Nazis in Stades Amtsstuben.
Eine Ehrenplatte für die Sowjetunion in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme sorgt seit Jahren für Diskussionen. Nun gibt es eine neue Gedenkplatte, mit der sich Vertreter der Ukraine zögerlich anfreunden.
Es ist der letzte große öffentliche Auftritt von Olaf Scholz als Kanzler. In der KZ-Gedenkstätte Neuengamme wirbt er 80 Jahre nach Ende des Kriegs dafür, ein in Frieden geeintes Europa zu verteidigen.
Bei einer Veranstaltung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme wird an das Kriegsende und die Befreiung der Gefangenen vor 80 Jahren erinnert. Noch-Bundeskanzler Olaf Scholz soll zu den Gästen gehören.
80 Jahre nach Hitlers Tod liefert Rechtsmediziner Klaus Püschel neue Fakten: Zyankali, Kopfschuss, ein fehlender Hoden – er räumt mit alten Mythen endgültig auf.
In den letzten Kriegstagen 1945 planten Widerständler auf Helgoland die kampflose Übergabe der Insel. Sie wurden verraten und in Cuxhaven-Sahlenburg hingerichtet.
Kurz vor Kriegsende erhängen SS-Leute im Keller einer Schule am Bullenhuser Damm in Hamburg 20 Kinder, um grausame medizinische Experimente zu vertuschen. Genau 80 Jahre ist das jetzt her.
Das Mahnmal in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme nennt bislang 26 Nationen, aus denen die Häftlinge stammten. Darunter ist die Sowjetunion, aber nicht die Ukraine. Nach Kritik kommt nun ein Stein hinzu.
Das Mahnmal in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme nennt bislang 26 Nationen, aus denen die Häftlinge stammten. Darunter ist die Sowjetunion, aber nicht die Ukraine. Nach Kritik kommt nun ein Stein hinzu.
Eine musikalische Lesung im Schloss Agathenburg am Jahrestag der NS-Bücherverbrennungen am Samstag, 10. Mai, 18 Uhr, erinnert an den heute fast vergessenen Autor Heinz Liepman.
Als 96-Jährige kam Irmgard F. wegen Beihilfe zum Massenmord vor Gericht. Das Urteil des Landgerichts Itzehoe wurde im vergangenen Jahr rechtskräftig. Ihr Tod liegt schon einige Wochen zurück.
Nur noch wenige Überlebende sind beim Gedenken an die Befreiung Buchenwalds dabei. Einer von ihnen - Naftali Fürst - findet starke Worte bei der Kranzniederlegung. Dort kommt es auch zu einem Eklat.
Ihre Schwester wurde von den Nazis ermordet. Seit Jahrzehnten erinnert Antje Kosemund daher unermüdlich an die Verbrechen der NS-Diktatur. Nun war sie in Jork - aber warum?
Juden-Kanal: So nannten die Alten ein Gewässer im Moor bei Buxtehude. Warum? Das wollte Horst Subei genau wissen. In einer Apfelkiste fand er alte Dokumente - und ein bitteres Stück Nazi-Vergangenheit.
In Potsdam ist eine Ausstellung zur Entführung des Nazi-Verbrechers Adolf Eichmann zu sehen. Moderator Günther Jauch unterstützt sie als Schirmherr und teilt eine persönliche Geschichte.
Im Bremer Staatsarchiv liegen Tausende Unterlagen zu Entschädigungsverfahren von Verfolgten des NS-Regimes. Nun soll der Datensatz der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Vor 85 Jahren wurde in Goebbels‘ Auftrag „Jud Süß“ gedreht. Es gibt einige Gründe, den Streifen als bösartigsten Film der Welt zu brandmarken. Das antisemitische Machwerk hat eine gewisse Aktualität.
Mit den Stimmen der AfD wird ein Unionsantrag zur Verschärfung der Migrationspolitik verabschiedet. Das Entsetzen ist vielerorts groß. Engagierte des NS-Gedenkens ziehen Konsequenzen.
Es ist ein Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in unruhiger Lage. Der Bundespräsident mahnt zum Schutz der Demokratie. Ein Überlebender des Holocaust kommt aus einem Land im Krieg.
Mit 42 Jahren entdeckt Ingelore Prochnow Unfassbares: Sie ist in einem Konzentrationslager zur Welt gekommen. Bei der weiteren Spurensuche hilft ihr ein Zufall.
Bei der Gedenkfeier in Auschwitz haben die Überlebenden das Wort. Sie sehen heute gefährliche Tendenzen. Auch der Bundespräsident findet klare Worte - nicht nur an die Adresse des US-Milliardärs Musk.
Viele Zeugen Jehovas blieben ihrem Glauben auch im Nationalsozialismus treu und zahlten dafür einen hohen Preis. 283 Kriegsdienstverweigerer wurden nach Angaben der Glaubensgemeinschaft hingerichtet.
In der Gedenkstätte Lager Sandbostel wird am Holocaust-Gedenktag am Montag, 27. Januar, bei drei Veranstaltungen der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht.
Ende Januar soll in Schleswig-Holstein den Opfern des Naziregimes gedacht werden. Die zentrale Veranstaltung ist an der Marineschule in Flensburg geplant - der Ort sorgt für Kritik.
Unzählige Kondolenzbriefe erreichen Anna Brunkhorst nach dem Tod ihres Mannes Hinrich. Vom kurzen Leben eines Milchmannes, der von der Wehrmacht eingezogen wurde und 1943 fern der Heimat den Tod fand.
Dieses Jahr feiert die Wohnstätte Stade ihr 100-jähriges Bestehen. Bei den Vorbereitungen aufs Jubiläum stieß sie auf einen dunklen Fleck in ihrer Geschichte.
Das passt nicht allen in den Niederlanden: Die Namen derjenigen, die mutmaßlich mit den deutschen Besatzern im Krieg kollaboriert haben, sind jetzt online einsehbar. Reißen nun alte Wunden wieder auf?
Die Zeichenfiguren aus der Feder von e.o. plauen (1903-1944) verzaubern bis heute viele Menschen. Hinter den vielen lustigen Abenteuern der beiden Comic-Helden steckt eine berührende Lebensgeschichte.
Am 11. September vor 85 Jahren fiel kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs der erste Buxtehuder Soldat. Die meisten ahnten damals nicht, wie hart dieser Krieg noch werden würde.
Was geschah mit dem Eigentum jüdischer Flüchtlinge, das in Bremerhaven von Bord der „Bremen“ ging? Provenienzforscherin Susanne Kiel folgt den Spuren – eine Geschichte über Verlust und Aufklärung.
Fotos, die niemand sehen durfte: Die Luftaufnahmen von Bremerhaven entstanden, als die Nazis an der Macht waren, und tauchten jetzt in einer Garage wieder auf.
Wie die Nationalsozialisten in der Weimarer Republik im Elbe-Weser-Raum in kürzester Zeit einen Massenzulauf erfuhr - darum geht es in einem Abendvortrag im Schwedenspeicher.
Waren die Deutschen doch keine begeisterten Nationalsozialisten? Historiker Peter Longerich zeichnet ein neues Stimmungsbild über Unzufriedenheit mit dem NS-Regime.
Die Abstimmungen zur Migrationspolitik waren der Auslöser: Der Fotograf Toscano hat seine Auszeichnung an den Bundespräsidenten zurückgeben - gemeinsam mit dem Holocaust-Überlebenden Weinberg.
An vielen Orten im Land wurde der Opfer des Nationalsozialismus gedacht und ein „Nie Wieder“ gefordert. Die zentrale Feier des Landtages fand in Flensburg statt. An einem nicht unumstrittenen Ort.
Viele Schüler wissen nicht, was in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten passiert ist. Hamburgs Schulsenatorin Ksenija Bekeris (SPD) möchte daran etwas ändern.
Der 27. Januar ruft die Verbrechen des Holocaust jedes Jahr ins Gedächtnis. In Osnabrück verbinden Kirchen das Gedenken mit dem Appell, sich heute gegen Hass und Menschenverachtung einzusetzen.
Als Zeitzeuge berichtete Ernst Blajs mehrfach über das, was er im Jugend-KZ im südniedersächsischen Moringen erlebte. Nun ist er gestorben. Die KZ-Gedenkstätte sieht einen Auftrag für die Lebenden.