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Bewerbung

10.000 Unterschriften: Erfolg für Hamburgs Olympia-Gegner

Hamburgs Olympia-Gegner von NOlympia und ihre Kampagne.

Hamburgs Olympia-Gegner von NOlympia und ihre Kampagne. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Am 31. Mai stimmen die Hamburger über die Olympia-Bewerbung ihrer Stadt ab. Die Gegner der Bewerbung vermelden einen Erfolg.

Von dpa Freitag, 20.02.2026, 13:30 Uhr

Hamburg. Bei ihrem Protest gegen die Hamburger Olympia-Bewerbung hat die Initiative „NOlympia“ einen Erfolg erzielt. Nach eigenen Angaben haben die Olympia-Gegner in nur drei Wochen mehr als 10.000 Unterschriften gesammelt, um die Veröffentlichung ihrer Gegenpositionen in den Wahlunterlagen für das Olympia-Referendum am 31. Mai in Hamburg zu erwirken. Diese Unterschriften sollen dem Hamburger Landeswahlamt an diesem Samstag übergeben werden.

Die Initiative „NOlympia“ beschreibt sich selbst als dezentrale Gruppierung ohne feste Anbindung an eine Partei oder Organisation. Sie arbeitet ehrenamtlich und spendenfinanziert.

Ableger von „NOlympia“ gibt es auch an den Standorten der drei anderen deutschen Bewerber München, Berlin und Rhein-Ruhr. In Hamburg wirbt die Initiative konkret dafür, bei der Bürgerabstimmung über eine Olympia-Bewerbung für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 mit „Nein“ zu stimmen.

„Jeder Euro, der in das 30-Tage-Megaevent fließt, fehlt zum Beispiel bei Bildung, Mobilität, Wohnungsbau und sozialen Einrichtungen“, heißt es unter anderem in der Stellungnahme von „NOlympia“. Ziel der Initiative ist es, dass diese Stellungnahme in den Wahlunterlagen neben den Standpunkten des Senats und der fünf Hamburger Bürgerschaftsparteien erscheint. Dafür brauchte es in einem ersten Schritt 10.000 Unterschriften, die in einer Zeit vom 31. Januar bis zum 20. Februar gesammelt werden mussten.

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