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65-Jähriger mit Rollator stürzt in Hamburg auf S-Bahngleise – verletzt

Lebensgefahr: Ein Mann ist am S-Bahnhof Hamburg-Ottensen ins Gleisbett gefallen.

Lebensgefahr: Ein Mann ist am S-Bahnhof Hamburg-Ottensen ins Gleisbett gefallen. Foto: Bundespolizei

Ein Mann fällt am S-Bahnhof Ottensen ins Gleisbett und verletzt sich. Eine Frau und ein Mann eilen zur Hilfe und bringen sich selbst in Lebensgefahr.

Von Redaktion Samstag, 21.02.2026, 10:50 Uhr

Hamburg. Am Freitag ist ein 65-Jähriger, gegen 0.25 Uhr, mit seinem Rollator im S-Bahnhof Ottensen vom Bahnsteig auf die Gleise gestürzt. Der Mann blieb anschließend regungslos im Gleisbett liegen, berichtet die Hamburger Bundespolizei. .

Eine 30-jährige Frau und ein 32-jähriger Mann eilten dem Verletzten zur Hilfe. „Die Helfer sollen im weiteren Verlauf den Verletzten über die Stromschiene hinweg neben die S-Bahngleise verbracht haben“, sagt Polizeisprecher Rüdiger Carstens.

Helfer bringen sich in Lebensgefahr

Zu dem Zeitpunkt gab es noch keine Streckesperrung. Durch die 1200 Volt Gleichstromspannung bestand den Angaben nach Lebensgefahr.

Nach der telefonischen Alarmierung erreichten Feuerwehr, Bundespolizei, Rettungswagen und Landespolizei den Unfallort.

„Die erforderliche Gleissperrung und Stromabschaltung der Stromschienen an den S-Bahngleisen wurde durch die Einsatzzentrale der Bundespolizei umgehend um 0.33 Uhr veranlasst“, so Carstens.

Knochenbrüche und Kopfverletzung

Danach konnte der 65-Jährige von den Einsatzkräften der Feuerwehr aus dem Gleisbereich auf den Bahnsteig gebracht werden. Mit mehreren Knochenbrüchen sowie einer Kopfverletzung wurde der Verletzte mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

„Nach jetzigem Sachstand soll der Mann aus gesundheitlichen Gründen in den Gleisbereich gestürzt sein. Alkohol hatte der Verunfallte nicht konsumiert“, sagt der Polizeisprecher. Nach jetzigem Ermittlungsstand der Bundespolizei ist von einem Unfall auszugehen.

„Die Bundespolizeiinspektion Hamburg begrüßt ausdrücklich die gezeigte Zivilcourage engagierter Helfer. Aber Helfer sollten sich nicht selbst in Lebensgefahr bringen. Nutzen Sie Notrufsäulen am Bahnsteig oder informieren Sie über Handy die Polizei/Bundespolizei/DB.“ (fe/pm)

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