Feuer in Hamburg: Mann springt von brennendem Boot ins Wasser
In Hamburg hat an den Elbbrücken ein Boot gebrannt. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Der Bahnverkehr über die Eisenbahnbrücken kommt zeitweise zum Erliegen. Der Bahnhof Elbbrücken wird zeitweise gesperrt.
Hamburg. Ein Sportboot hat am Sonntagmittag an der Hamburger Freihafenelbbrücke gebrannt, teilt die örtliche Feuerwehr mit. Der S- und U-Bahn-Verkehr im Bereich der Elbbrücken kam vorübergehend zum Erliegen.
Die Feuerwehr Hamburg erhielt den Notruf über das brennende Boot am Kirchenpauerkai. Als die ersten Kräfte eintrafen, stand das rund 8,5 Meter lange Sportboot bereits vollständig in Flammen.
Eine Person, die sich zuvor an Bord befunden hatte, sprang ins Wasser und rettete sich selbstständig ans Ufer. Der Rettungsdienst versorgte sie vor Ort - sie kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.
Rund 60 Kräfte im Einsatz
Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer zunächst mit einem Strahlrohr. Später sicherte ein Löschboot das havarierte Boot. Rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und weiterer Organisationen waren etwa eineinhalb Stunden im Einsatz. Auch Wasserschutzpolizei, DLRG und die Nautische Zentrale waren beteiligt.
Wegen des Rauchs stoppte die Polizei gegen 14.30 Uhr den Bahnverkehr auf den Eisenbahnbrücken und sperrte den Bahnhof Elbbrücken.
Gegen 15.00 Uhr gab die Polizei den Bahnhof wieder frei. Über die Brücken fahren normalerweise S-Bahnen sowie Regional- und Fernverkehrszüge. Ob auch der Fernverkehr betroffen war, blieb zunächst unklar. (lw/PM)
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