53-Jähriger steht am Heimfelder Bahnhof im Gleisbett – und wird erwischt
Eine Polizeistreife stöberte den Mann nach seinem Aufenthalt im Gleis auf. (Symbolbild) Foto: Katharina Kausche/dpa
Zeugen entdecken einen Mann im Gleisbereich, eine Streckensperrung ist die Folge. Im Gespräch mit der Hamburger Bundespolizei macht der 53-Jähgrige eine überraschende Aussage.
Heimfeld. Am Mittwoch, gegen 7 Uhr, soll sich nach Angaben der Bundespolizei Hamburg ein 53-Jähriger im Gleisbereich im Bahnhof Heimfeld aufgehalten haben. Es bestand die Gefahr, dass ein Zug den Mann erfasst, da der Bahnverkehr in der Zeit im Regelbetrieb ablief.
„Ein aufmerksamer Bahnreisender erkannte die Gefahrenlage und meldete den Vorfall an die Bundespolizei“, so Polizeisprecher Woldemar Lieder. Die Strecke wurde gesperrt und der Strom abgeschaltet.
53-Jähriger war sich über Gefahr im Gleisbett nicht bewusst
„Eine umgehend durchgeführte Videosichtung bestätigte den Gleisaufenthalt“, sagt der Sprecher. Ausschnitte des Videos wurden der Polizeistreife vor Ort als Fahndungsbilder übermittelt.
Die Beamten fanden den 53-Jährigen in direkter Bahnhofsnähe und nahmen ihn fest. Der Mann gab zu, dass er sich im Gleisbereich befunden habe. Seinen Gleisaufenthalt habe er als „normal“ empfunden. Die Bundespolizisten erklärten dem Mann ausführlich die Gefahren im Gleisbereich.
Nach Durchführung bundespolizeilicher Maßnahmen wurde der 53-Jährige wieder entlassen. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eröffnet. (tom/pm)
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