Oberleitung in Hamburg weiter defekt – bundesweite Störung
Zugreisende müssen sich auf Ausfälle und Verspätungen im Zugverkehr um Hamburg einstellen. (Symbolbild) Foto: Christian Charisius/dpa
Nach einer Oberleitungsstörung in der Hansestadt laufen die Reparaturarbeiten. Seit Mittwoch ist der Bahnverkehr rund um Hamburg gestört. Auch ICE-Verbindungen im Fernverkehr sind betroffen.
Hamburg. Der Bahnverkehr rund um Hamburg ist seit einem Oberleitungsschaden am vergangenen Mittwoch weiter gestört – das hat nun bundesweite Auswirkungen. Am frühen Nachmittag müsse die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Altona für eine Stunde voll gesperrt werden, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte. Danach könne die Strecke wieder komplett freigegeben werden.
Zuletzt sei an sogenannten Festpunkten gearbeitet worden. Diese sorgten zusammen mit sogenannten Ausgleichsgewichten innerhalb einer Oberleitungsanlage dafür, dass die auftretenden natürlichen Temperaturschwankungen ausgeglichen werden könnten.
Strecke war erst kürzlich wieder frei
Seit Mittwochabend ist ein eingleisiger Verkehr auf der Strecke möglich. Nach Angaben der Bahn im Internet kommt es im Fernverkehr zu Zugausfällen auf den Verbindungen zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen sowie Berlin und Frankfurt. Die Züge aus Dänemark sollen über eine Umleitung den Hamburger Hauptbahnhof erreichen.
Im Nahverkehr beginnen und enden die Züge zwischen Flensburg/Kiel und dem Hamburger Hauptbahnhof in Altona. Reisende werden gebeten, zwischen Hauptbahnhof und Altona die S-Bahn zu nutzen.
Erst am 20. März war die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Altona nach Bauarbeiten wieder für den Regional- und Fernverkehr freigegeben worden. Nur fünf Tage später kam es zu dem Oberleitungsschaden zwischen Dammtor und Altona. Medienberichten zufolge riss eine Oberleitung und fiel auf das Dach eines ICE. Zu dem Schadensereignis konnte die Bahnsprecherin bisher keine Angaben machen.