Im Januar beginnt die stressigste Zeit des Jahres für Schäfer in der Lüneburger Heide - die dreimonatige Lammzeit fordert sie rund um die Uhr. In Döhle ist man besonders früh dran.
Blutiger Angriff auf dem Landesschutzdeich in Otterndorf: Ein Wolf reißt sieben Schafe am helllichten Tag - vor den Augen von Anwohnern. Der betroffene Schafhalter fordert ein Umdenken.
Wieder Attacken: In der Nähe des Kindergartens schlagen Wölfe in Steinau zu. Insgesamt 18 Schafe verlieren ihr Leben. Die Landwirte sind besorgt. Ihre Forderungen an die Politik.
Die Zahl der Wolfsangriffe auf Weidetiere steigt an. Diesmal haben Raubtiere eine Herde vom Aussterben bedrohter Heidschnucken fast ausgelöscht - darunter ein besonders wichtiges Tier.
Ein tierisches Vergnügen: Ausgebrochene Schafe machen es sich im Landkreis Verden auf einer Skaterbahn gemütlich. Wie sie wieder eingefangen werden konnten.
Der Besitzer spricht von einem Massaker: Von einer Herde in Stade mit ursprünglich 20 Tieren blieben nur zwei nach dem Angriff unverletzt. Er passt in die Jahreszeit.
Traditionell im Mai rückt bei Michael Ruhnau der „Schaffriseur“ an. 72 Schafe werden bei dem Diplom-Biologen sommerfit gemacht, und das ruft etliche Schaulustige auf den Plan.
Bauarbeiten am Elbdeich in der Sturmflutsaison, das ist eigentlich ein Tabu. Doch in Hinterbrack arbeiten die Deichbauer trotzdem. Warum das okay ist, weiß der Oberdeichrichter.
Die erste Saison als Deichschäfer auf Krautsand verlief für Daniel Reuscher nicht, wie erhofft. Die Blauzungenkrankheit raubte ihm einen Teil seiner Tiere.
Die Tierseuche Blauzungenkrankheit verursacht in diesem Jahr, insbesondere bei Wiederkäuern, viel Leid. Sie verläuft bei Schafen und Ziegen oft tödlich. Rinder erkranken mild. Dennoch wird bei ihnen die Impfung empfohlen. Wir durften dabei sein.
Vor allem Schafherden sind von der Blauzungenkrankheit betroffen. Doch auch im Kuhstall grassiert die Seuche. Dass es so arg wird, das habe „niemand erwartet“, sagt Jan Pape, Co-Vorsitzender des Landvolkverbands Bremervörde-Zeven.
Wegen der Blauzungenkrankheit sind bereits hunderte Tiere im Landkreis Stade gestorben. So viele, dass es bereits zu Engpässen bei der Entsorgung der Kadaver kommt.
Das Jakobskreuzkraut breitet sich aus und ist kaum noch aufzuhalten. Das bereitet vor allem Pferde- und Rinderhaltern Sorgen. Aber auch Imker fragen sich, ob das Gift des Kreuzblütlers von ihren Bienen eingesammelt wird und im Honig landet.
Die Blauzungenkrankheit ist eine Gefahr für alle Wiederkäuer. Kleinere Tiere können an der Krankheit sterben, größere sind wochenlang schwer krank. Bei einem Schaf im Landkreis Rothenburg wurde sie jetzt nachgewiesen.
Mit Geldern aus EU-Töpfen werden viele Initiativen unterstützt. In ländlichen Regionen wie dem Wendland sind es nicht nur Vorzeigeprojekte, die sich entwickeln.
Es ist innerhalb von vier Wochen wohl der dritte Wolfsangriff auf Weidetiere auf der Stader Geest. Diesmal ist der Tatort der Kutenholzer Ortsteil Aspe.
Die Wolfsangriffe auf Nutztiere haben am Montag die Stader Geest erreicht. Obwohl es dort zwar seit Jahren viele Wolfssichtungen gibt, hat es dort seit sieben Jahren keinen Angriff auf Nutztiere gegeben - bis jetzt. Das genau ist geschehen.
Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr: Im Stader Nachbarkreis steckt am Donnerstagabend eine Gruppe Schafe im Schlick der Elbe fest. Die Ehrenamtlichen müssen schnell sein, denn die Flut setzt ein.
Die Deiche an der Niederelbe sind sicher. Das ist ein Ergebnis der Frühlingsdeichschauen. Das TAGEBLATT gibt einen Überblick über Probleme, vom Wolf bis zum Öko-Ausgleich, und den Stand der Baumaßnahmen. Eine gute Nachricht aus Hannover gab es auch.
Ist es fehlender Mut, eine romantische Vorstellung vom Wolf, Angst vor der eigenen Wählerklientel oder schon aktive Wahlhilfe für Populisten? Was es auf dem Land jetzt vor allem braucht.
Fünf tote Schafe, eine ausgebrochene Muttertier-Herde, verstörte Tiere auf der Flucht vor dem Räuber: Das ist die traurige Bilanz eines Wolfsangriffs in Kranenburg in der Nacht zu Sonntag. Klare Worte kommen von der Bürgermeisterin.
Matthias Küver, Landwirt in Odisheim aus dem Kreis Cuxhaven, ist schockiert. Erneut schlug der Wolf auf einer seiner Weiden zu. Landvolk und Jägerschaft reicht’s: Sie kündigten ihre Mitarbeit auf.
Jetzt müssen sich auch zunehmend Tierhalter in Buxtehude und Neu Wulmstorf Sorgen um ihre Weidetiere machen. In den vergangenen Monaten gab es gleich mehrere Nutztierrisse in der Region. Betroffen waren immer Schafe.
Gewarnt hat der Deichverband der Zweiten Meile im Alten Land davor seit Jahren, jetzt ist es passiert: Zum Start der Weidesaison gab es den ersten Wolfsangriff auf Schafe im Küstenschutzeinsatz. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu.
Die Befürchtungen sind wahr geworden: Am Sonnabend bot sich dem Deichschäfer ein erschreckendes Bild. Zwei Tiere sind am Elbdeich gerissen, acht Schafe schwer verletzt worden. Auch ein 3000-Volt-Zaun konnte den Angreifer nicht stoppen.
Erst zwei Wochen ist es her, dass ein Wolf die Herde von Schäfer Falk Fuchs in Neuhaus (Kreis Cuxhaven) angreift. Sieben Schafe sterben, sechs werden verletzt. Jetzt kam es erneut zu einem Übergriff auf die Herde.
Klammheimlich hat das Niedersächsische Umweltministerium das Ergebnis der DNA-Untersuchung veröffentlicht. Jetzt hat der „Problemwolf“ einen Namen und die Forderung nach einer Abschussgenehmigung erhält neue Argumente.
Es ist das Thema dieser Tage im Landkreis und wird in Form von Rauchsäulen an diesem Freitag auch sichtbar. Wogegen sich die europaweite Protestaktion richtet und wo Mahnfeuer brennen.
Nach dem Wolfsangriff auf Schafe in Gräpel sorgt der lange Bearbeitungsweg der DNA-Proben für Unmut. Warum es neun Tage gedauert hat, bis die Proben ins Labor geschickt worden sind, erklärt das Umweltministerium.
Erneut hat wohl ein Wolf in der Region Schafe gerissen: Am Oste-Deich starben drei Tiere, fünf werden noch vermisst. Und das nur zweieinhalb Wochen nach dem Tod von 55 Schafen in Gräpel. Zu dieser Wolfsattacke gibt es erstaunliche Erkenntnisse.
55 tote Schafe bei einem Angriff: Wieso haben die Wölfe so viele Tiere getötet? War es ein Blutrausch? Grundfalsch sagen die Experten. Die Wölfe hätten sich aus der wildbiologischen Sicht normal verhalten und nicht wie blutrünstige Monster. Das steckt dahinter.
Nach dem Angriff der Wölfe auf die Schafsherde in Gräpel hat sich der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann (CDU) an Umweltministerin Steffi Lemke (Bündnis 90/Die Grünen) gewandt. In einem persönlichen Schreiben fordert er zum Handeln auf. Es gehe um Existenzen.
Das Sterben der Schafe am Wochenende hat viele geschockt. Nachdem Wölfe 55 Tiere in Gräpel getötet haben, wird der Umgang mit dem Raubtier verstärkt diskutiert. Im Landkreis kann es demnächst zwei neue Wolfsrudel geben. Das sind die Fakten.
Schafe und Kühe gibt es in Schleswig-Holstein viele. Auf Bahngleisen werden sie zum Problem. Gleich zwei solcher Fälle verlaufen am Sonntag glimpflich - zumindest für die Bahnreisenden.
Maximaler Fleischertrag war einst nicht der Hauptgrund, Schafe zu halten: Die Wolle war im Mittelalter neben Leinen der wichtigste Rohstoff für Kleidungsstücke. Am Sonntag, 30. Juli, stehen ab 14 Uhr im Natureum in Balje die alten Schafrassen im Mittelpunkt.
Ein Jungpferd musste nach einem Wolfsangriff bei Osten-Isensee eingeschläfert werden. Uwe Wichers fand drei seiner Hannoveraner zum Teil schwer verletzt in einem Fleth. „Es reicht. Es muss etwas passieren“, sagt er. Damit ist er nicht allein.
Der Wolf bereitet vielen Schafhaltern schlaflose Nächte. Auch Anna Eilts und Jannek Haats-Voltjes machen sich Sorgen. Dennoch übernehmen die jungen Leute aus Ostfriesland jetzt eine Deichschäferei in Butjadingen. Das sind ihre Beweggründe.
Ein Wolf hat in Butjadingen Schafe gerissen. Das beunruhigt auch den II. Oldenburgischen Deichband. Seine Forderungen hat Deichbandvorsteher Peter Aengeneyndt jetzt bei einem Pressegespräch formuliert.