Auto & Mobilität

Vorsicht vor diesen Fake-Shops für Fahrräder und E-Bikes

Günstige E-Bike-Schnäppchen locken viele Verbraucher in die Betrugsfalle (Symbolbild).

Günstige E-Bike-Schnäppchen locken viele Verbraucher in die Betrugsfalle (Symbolbild). Foto: Maxfoot/Pixabay.de

Verbraucherschützer schlagen Alarm: Hinter vermeintlichen E-Bike- oder Fahrrad-Schnäppchen lauern oft Betrüger. Hinter diesen Online-Shops verstecken sie sich und das sind die Tricks der Kriminellen.

Von Redaktion 09.04.2024, 05:50 Uhr

Hamburg. Mit dem warmen Frühlingswetter hat die Fahrradsaison begonnen. Doch Verbraucherinnen und Verbraucher, die ein neues Fahrrad kaufen wollen, sollten vorsichtig sein. Zurzeit erreichen regelmäßig Hinweise auf gefälschte Online-Shops, die angeblich Fahrräder und Fahrradzubehör anbieten, die Hamburger Verbraucherzentrale.

So locken Betrüger Fahrrad- und E-Bike-Käufer in die Falle

Das ist die Masche der Betrüger: Die vermeintlichen Online-Händler würden Käuferinnen und Käufer mit besonders günstigen Angeboten für hochwertige Räder und E-Bikes locken, warnen die Verbraucherschützer in einer Pressemitteilung. Auch Ersatzteile und Zubehör wie Fahrradtaschen von Markenherstellern würden angeblich preiswerter angeboten.

Verbraucherschützer stufen diese Shop als „dubios“ ein

Nach Bezahlung der Ware per Überweisung oder Kreditkarte würden die Bestellungen jedoch nicht geliefert und die vermeintlichen Betreiber der Shops seien nicht erreichbar. Die Verbraucherzentrale stuft unter anderem diese Internetseiten als dubios ein:

  • eradprofi.com
  • gravelbikede.com
  • fahrradmeierigm.com
  • bikeboys-onlineshop.net

Betrüger sind oft nicht mehr durch den Blick ins Impressum zu enttarnen

„Gerade beim Kauf von Saisonware ist Vorsicht geboten. Je attraktiver das Angebot, desto genauer sollte ein Shop geprüft werden“, rät Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg. „Ein kurzer Blick ins Impressum der oft professionell gestalteten Internetseiten reicht leider oft nicht mehr aus.“ Meist würden plausible Adressen in Deutschland mit Telefonnummer, Registernummer und Namen der Geschäftsführung angegeben.

Verbraucherschützerin Rehberg empfiehlt, vor einer Bestellung zu kontrollieren, ob das Unternehmen tatsächlich unter der angegebenen Handelsregisternummer im Registerportal geführt wird und die Telefonnummer testweise anzurufen.

Die Verbraucherzentrale Hamburg veröffentlicht auf ihrer Internetseite regelmäßig die URLs fragwürdiger Online-Shops und gibt Hinweise zum Erkennen von Fake-Shops: www.vzhh.de/fake-shop-liste.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Strengere Haftung bei E-Scooter-Unfällen kommt

Wer vom Elektroroller angefahren wird oder auf dem Gehweg über einen umgestürzten E-Scooter stolpert, bleibt nicht mehr auf seinen Behandlungskosten sitzen. Dafür soll eine Gesetzesänderung sorgen.

Kettenreaktion bei Auffahrunfall – Was gilt?

Ein Auto stößt von hinten gegen ein anderes Auto und schiebt es auf ein drittes Fahrzeug: Solche Kettenunfälle passieren immer wieder. Ein Gerichtsurteil zeigt, wann der Hintermann allein haftet.

Bahn-Ausfall: Welche Entschädigungen gibt es?

Für rund zwei Stunden ging am späten Abend nichts mehr bei der Deutschen Bahn. Fahrgäste kamen viel später ans Ziel oder hingen über Nacht fest. Welche Kosten Betroffene geltend machen können.