Blaulicht

Kontrolle mit Stader Polizei: Zahlreiche Verstöße von E-Scooter-Fahrern

Bei Kontrollen in Bremervörde erwischte die Polizei unter anderem E-Scooter-Fahrer, die bei Rot fuhren. (Symbolbild)

Bei Kontrollen in Bremervörde erwischte die Polizei unter anderem E-Scooter-Fahrer, die bei Rot fuhren. (Symbolbild) Foto: Christoph Soeder/dpa

Da hatten sie den richtigen Riecher: Bei Verkehrskontrollen legte die Polizei den Fokus auf E-Scooter - und hielt viele an. Eine Lkw-Fahrerin kaufte sich derweil frei.

Von Redaktion 04.07.2026, 07:50 Uhr

Bremervörde. Da war ein Großaufgebot an der Arbeit: Am Donnerstag, 2. Juli, führten Spezialkräfte der Polizeiinspektion Rotenburg gemeinsam mit örtlichen Einsatzkräften sowie mit Unterstützung von Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektionen Stade und Cuxhaven umfangreiche Kontrollmaßnahmen im Bremervörder Stadtgebiet durch, wie die Polizei in einer Pressemitteilung schreibt. Das Thema Verkehrssicherheit war ein Schwerpunkt der Aktion.

100 Personen und 52 Fahrzeuge kontrolliert

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte knapp 100 Personen und 52 Fahrzeuge. Neben zahlreichen Pkw standen auch E-Scooter im Fokus der Kontrollen, da diese statistisch an einer Vielzahl von Verkehrsunfällen beteiligt sind, so die Polizei.

Gerade bei den E-Scootern stellten die Beamten erneut zahlreiche Verstöße fest. So waren unter anderem mehrere Personen zu zweit auf den Fahrzeugen unterwegs, missachteten Verkehrsregeln oder fuhren trotz roter Ampel in Kreuzungsbereiche ein. Insbesondere im Bereich der Bremervörder Fußgängerzone wurden mehrere Verstöße festgestellt.

Verdacht auf Konsum von Cannabis und Amphetamine

Weitere Vorfälle: Ein Fahrzeugführer aus Hamburg musste eine Blutprobe abgeben, nachdem sich der Verdacht ergeben hatte, dass er vor Fahrtantritt Cannabis und Amphetamine konsumiert hatte. Zudem stellten die Polizisten fest, dass gegen eine 28-jährige Lkw-Fahrerin ein offener Haftbefehl bestand. „Durch die Zahlung eines niedrigen vierstelligen Geldbetrages konnte die Frau ihre Verhaftung abwenden“, so Polizeisprecher Marvin Teschke.

Neben der Ahndung von Verstößen habe die Polizei großen Wert auf verkehrserzieherische Gespräche gelegt, um das Verständnis für Verkehrsregeln zu fördern und die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen, heißt es in der Mitteilung.

Die Polizeiinspektion Rotenburg kündigt an, auch künftig regelmäßig Schwerpunktkontrollen unter anderem in den Bereichen Verkehrssicherheit, kriminalitätsbelastete Familienstrukturen, Autoposer- und Raserszene sowie Betäubungsmittelkriminalität durchzuführen. (ham/pm)

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Jochen Mextorf
04.07.202611:03 Uhr

Warum wurde der Schrott überhaupt zugelassen? Niemand verfährt damit nach Vorschrift.

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