Polizei warnt: Mehrere Schockanrufe in zwei Stader Nachbarkreisen
Eine ältere Frau telefoniert mit einem schnurlosen Festnetztelefon. (zu dpa: «Zahl der Schockanrufe in Schleswig-Holstein rückläufig») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Am vergangenen Wochenende versuchten Betrüger in Neu Wulmstorf und Zeven, an Geld von Seniorinnen und Senioren zu gelangen.
Neu Wulmstorf. Am Sonntagabend hat es in Neu Wulmstorf Betrugsversuche gegeben. Dabei wurde nach Angaben der Polizeiinspektion Harburg versucht, vorwiegend ältere Menschen um ihr Geld zu bringen.
„In der Zeit zwischen 19 Uhr und 22 Uhr meldeten sich elf Seniorinnen und Senioren bei der Wache in Maschen“, berichtet Polizeihauptkommissar Jan Krüger. Sie hätten angegeben, von angeblichen Polizeibeamten angerufen und nach Wertgegenständen befragt worden zu sein.
Die Angerufenen hätten den Betrugsversuch aber erkannt und sofort aufgelegt. Ein Schaden sei nach derzeitigem Kenntnisstand nicht eingetreten.
Auch in Zeven fallen die Seniorinnen und Senioren nicht auf die Betrüger herein
Auch in Zeven hat es am vergangenen Samstag mehrere betrügerische Anrufe durch falsche Polizeibeamte gegeben. Die Täter hätten sich am Telefon als Polizisten ausgegeben und versucht, sensible Informationen zu erlangen.
„In allen bekannten Fällen reagierten die betroffenen Seniorinnen und Senioren richtig: Sie beendeten die Gespräche umgehend und verständigten die echte Polizei“, sagt Marvin Teschke, Sprecher der Polizeiinspektion Rotenburg.
Die Polizei warnt erneut davor, sich telefonisch unter Druck setzen zu lassen: „Beenden Sie im Zweifelsfall das Telefonat und rufen Sie die Polizei unter der Ihnen bekannten Nummer an“, sagt Jan Krüger. Wenn es um angebliche Verwandte gehe, die in Schwierigkeiten seien, sollte der Anruf beendet und die Verwandten direkt angerufen werden. (tom/pm)