Am Freitag kündigte US-Verteidigungsminister Hegseth an, 5.000 US-Soldaten würden aus Deutschland abgezogen. Präsident Trump spricht nun von „weit mehr“ als 5.000.
Der Iran hat einen neuen Vorschlag für ein Ende des Kriegs gemacht. Trump will ihn sich ansehen, ist aber wenig optimistisch. Derweil genehmigten die USA Waffenlieferungen an Partner.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Abzug von etwa 5.000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet. Man gehe davon aus, dass der Abzug innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate abgeschlossen sein werde, teilte ein Sprecher des Pentagons der Deutschen Presse-Agentur (...).
Die USA drohten unter Trump schon früher mit einer Truppenreduzierung in Deutschland. Nun kommt eine konkrete Ansage - der Zeitpunkt dürfte nicht ganz zufällig sein. Und was folgt daraus?
Drohnen, Sabotage, Cyberattacken: Bei der Nationalen Maritimen Konferenz steht die Sicherheit an Nord- und Ostsee im Fokus. Wie verwundbar die Häfen sind – und wie Deutschland an den Küsten aufrüstet.
Unter deutscher Führung trainieren acht Schiffe und ihre Besatzungen in Nordnorwegen – Tag und Nacht, auf See und an Land. Worum geht es bei dem Manöver?
Mehr als 70.000 Einsatztage, internationale Missionen und Engagement im Land: Warum das Seebataillon jetzt die höchste Auszeichnung Schleswig-Holsteins bekommt.
Nach zwei Tagen Konferenz sind sich alle einig: Maritime Sicherheit hat Priorität. Woran Politik und Wirtschaft jetzt arbeiten wollen - und warum es trotzdem Unstimmigkeiten gibt.
Das Deutsche Heer zieht Schlüsse aus einer veränderten Bedrohung. Billige Drohnen, Hightech-Überwachung und weitreichende Präzisionswaffen machen eine andere Art zu kämpfen nötig.
Schon vor Wochen wurde berichtet, die US-Regierung wolle amerikanische Autobauer stärker in die Rüstungsproduktion einbinden. Ford bestätigt nun erste Gespräche.
Die USA prüfen nach Aussage von Präsident Donald Trump eine mögliche Truppenreduzierung in Deutschland. Eine Entscheidung solle in Kürze getroffen werden, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Das Verhältnis zwischen Kanzler Merz und US-Präsident Trump galt lange Zeit als gut. Jetzt schlagen die beiden andere Töne an - und einer von ihnen spricht eine Drohung aus.
Die Digitalisierung hat längst auch in der Kriegsführung Einzug gehalten, die Infanterie wird vernetzt mit anderen Truppenteilen. Die Bundeswehr-Infanteristen bekommen nun gewissermaßen ein Upgrade.
Wie geht es weiter mit dem VW-Werk in Emden, wenn der Absatz von E-Autos schwächelt? Niedersachsens Ministerpräsident ist überzeugt, dass es für den Standort in Ostfriesland keine Alternative gibt.
Für eine Übung der Bundeswehr fahren am Wochenende vermehrt gepanzerte Fahrzeuge durch Norddeutschland. Autofahrer könnten diese zu Gesicht bekommen – sollten aber auch aufpassen.
Rheinmetall will bis 2030 auf 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen. Was das für deutsche Zulieferer und Bewerber bedeutet – und warum der Chef sogar zu Hause Besuch bekommt.
Zuletzt stand das milliardenschwere Rüstungsvorhaben FCAS kurz vor dem Scheitern. Trotz des festgefahrenen Streits wollen Merz und Macron dem Prestigeprojekt nun doch noch eine Chance geben.
Einsatzbereit trotz kleiner Flotte: Warum die deutschen Minenjäger im Persischen Golf anders gefordert wären als in heimischen Gewässern – und was das für die Crews bedeutet.
Die Besatzungen des 3. Minensuchgeschwaders trainieren für einen möglichen Einsatz fern der Heimat. Wie sich die Soldaten auf neue Herausforderungen einstellen.
Noch vor einem Jahr galt es als sicher, dass der US-Hersteller Boeing neue Awacs-Aufklärungsflugzeuge für die Nato bauen darf. Nun soll der Milliardenauftrag anderswohin gehen.
Deutschland und Indien planen, ihre Zusammenarbeit in der Rüstungsindustrie auszubauen. Ein 10-Punkte-Plan soll beide Seiten enger verbinden. Zudem könnte auch der Bau von U-Booten bald vorangehen.
Während der Ukraine-Krieg immer mehr zu einem Drohnenkrieg wird, rüstet die Bundeswehr ihren Bestand an solchen Waffensystemen auf. Nach den Anbietern Helsing und Stark kommt nun Rheinmetall zum Zug.
Seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine hat sich die Sicherheitslage geändert. Streit mit den USA und nun der Iran-Krieg kamen dazu. Deutschland steckt den militärischen Kurs neu ab.
Mehr Aufträge, sinkende Preise: Rheinmetall-Chef Papperger sieht die deutsche Industrie für den schnellen Ausbau der Rüstungsproduktion gut vorbereitet.
Industrie und Verteidigung müssen enger zusammenrücken, findet Olaf Lies. Warum der niedersächsische Ministerpräsident jetzt offen für mehr Rüstung eintritt.
Sie sind die größten Kampfflugzeuge der Bundeswehr: die Seefernaufklärer vom Typ Boeing P-8A Poseidon. Die Wartung der Maschinen stellt für Lufthansa Technik in Hamburg einen Meilenstein dar.
Ohne Sicherheit keine starke Wirtschaft – und umgekehrt, sagt der Bundesverteidigungsminister. Was die Hannover Messe zur Verteidigung beiträgt und wo Deutschland Nachholbedarf hat.
Die unbemannten Überwasserfahrzeuge sollen militärisch oder zivil eingesetzt werden können. Mit einer Partnerfirma will Rheinmetall zunächst rund 200 Boote jährlich herstellen.
Als neue Boy Group „nordisch by nature“ wird man sie wohl nicht bezeichnen können. Doch Hamburgs Bürgermeister Tschentscher und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther setzen sehr auf Teamgeist.
Hamburg und Schleswig-Holstein setzen auf mehr Zusammenarbeit mit dem Baltikum – auch in Verteidigungsfragen. Der Besuch der Nord-Regierungschefs in Riga wird vom Pilotenstreik überschattet.
Bundeswehr-Auftritte an Hamburger Schulen nehmen rasant zu. Vom kommenden Schuljahr an gilt eine neue Kooperationsvereinbarung. Was der neue Rahmen für Schüler und Lehrkräfte bedeutet.
Ende nächsten Jahres soll die deutsche Brigade „Litauen“ in voller Frau- und Mannstärke stehen. Die Aufstockung an der Nato-Ostflanke ist herausfordernd. Unterstützung kommt aus Kiel und Hamburg.
Wie Polen und die baltischen Staaten Drohnen- und Cyberabwehr organisieren und was Hamburg und Schleswig-Holstein davon lernen können – die Nord-Regierungschefs gehen der Frage vor Ort nach.
Zuletzt häuften sich Drohnensichtungen an Flughäfen und Kasernen in Deutschland. In Brandenburg baut ein für Druckmaschinen bekanntes Unternehmen ein Zentrum für Drohnenabwehr auf.
Washington und Jakarta rücken enger zusammen – und schließen eine neue Verteidigungspartnerschaft. Gibt es bald Überflugrechte für US-Militärflugzeuge?
Als langjähriger Bundeswehroffizier auch in gehobener Position vertrat er als führender Verteidigungspolitiker die AfD im Bundestag. Nach langem internen Streit gibt er seinen Posten ab.
Hamburgs Bürgermeister Tschentscher und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther starten ihre Auslandsreise in Danzig. Im Fokus: Zusammenarbeit im Ostsee-Raum.
Autonome Fahrzeuge, viele Daten, Marineschiffe und verschiedene Bedrohungsszenarien - in der Ostsee wird in den kommenden Tagen der Schutz von Infrastruktur geübt. Aus gutem Grund.
Das Pentagon hat die Regeln für die Presse im eigenen Haus verschärft. Medien protestierten, der Fall kam vor Gericht. In dem Rechtsstreit gibt es erneut eine Schlappe für die US-Regierung.
Wie reagieren auf die verschärfte Sicherheitslage im Ostseeraum? Die Regierungschefs von Hamburg und Schleswig-Holstein machen sich vor Ort ein Bild. Auf einer ersten gemeinsamen Auslandsreise.
Die Bundeswehr rüstet auf, das trifft auch die Marine. Nun gibt es Überlegungen, einen neuen Militärhafen an der Nordsee zu bauen. Was bislang darüber bekannt ist – und wo er hinkommen könnte.
Das Verteidigungsministerium und der Minister stehen wegen unklarer Meldepflichten für Auslandsreisen in der Kritik. Boris Pistorius kündigt eine Ausnahme vom Gesetz binnen weniger Tage an.
Der Verteidigungsminister stellt klar: Auch für Männer der Altersgruppe 17 bis 45 bleiben längere Reisen ins Ausland weiter ohne Genehmigung möglich. Er will das kurzfristig regeln.
Mit Hängematte über den Atlantik: Junge Freiwillige erleben auf der „Gorch Fock“ Abenteuer zwischen Gran Canaria und New York. Das Segelschulschiff ist auf Amerikareise - mit Nebenauftrag.
Männer bis 45 müsse sich längere Auslandsaufenthalte von der Bundeswehr genehmigen lassen - so steht es im neuen Wehrdienstgesetz. Aber was bedeutet das in der Praxis?
Seit Jahresbeginn gilt: Männer ab 17 müssen sich Auslandsaufenthalte von mehr als drei Monaten von der Bundeswehr genehmigen lassen. Die Grünen vermissen Sinnhaftigkeit.
Kampfjets am Lübecker Flughafen: Wie die Luftwaffe zivile Strukturen für ihre Verteidigungsübungen nutzt – und was das für den Alltag am Airport bedeutet.
Mit Jahresbeginn wurde für junge Männer eine verpflichtende Musterung eingeführt. Eine andere neue Regel wurde öffentlich kaum diskutiert. Sie betrifft potenziell sehr viele.
Frustriert über ausbleibende Unterstützung Alliierter für seinen Iran-Krieg stellt Donald Trump die US-Mitgliedschaft in der Nato infrage. Nun wird diskutiert, wird ernst er es meint.
Mit Hängematte über den Atlantik: Junge Freiwillige erleben auf der „Gorch Fock“ Abenteuer zwischen Gran Canaria und New York. Das Segelschulschiff startet Dienstag zu einer Amerikareise.
Trump hat Nato-Partner zuletzt häufig kritisiert. Sein Vorwurf: Sie unterstützten die USA im Krieg mit dem Iran nicht ausreichend. Nun übt auch Rubio Kritik - besonders an einem Land.
US-Präsident Donald Trump fordert von Bündnispartnern deutlich höhere Verteidigungsausgaben. Ein neuer Bericht von Nato-Generalsekretär Mark Rutte könnte ihm gefallen.
Der Kurs von US-Präsident Trump lässt die Verlässlichkeit der USA mit einem Fragezeichen erscheinen. Der Verteidigungsminister sucht die Abstimmung mit Gleichgesinnten im pazifischen Raum.
Das milliardenschwere Projekt für die neue Fregatte F126 steckt fest. Nun will Rheinmetall will den Bau beschleunigen. Wird das erste Schiff im zweiten Halbjahr 2031 ausgeliefert?
Das US-Verteidigungsministerium hat weite Teile seines Pressekorps durch regierungsfreundliche Medien ersetzt - zur Freude Donald Trumps. Eine Zeitung klagte gegen die verschärften Regeln. Mit Erfolg.
Der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS will den europäischen Panzer der Zukunft entwickeln. Das Projekt ist in weiter Ferne, doch an die Börse will KNDS in jedem Fall.
Drei Fristen für das europäische Luftkampfsystem FCAS sind bereits ohne Einigung verstrichen. Innerhalb der nächsten vier Wochen soll es nun aber wirklich zu einer Entscheidung kommen.
Das Versorgungsschiff „Mosel“ übernimmt in den nächsten Monaten die Nato-Mission in der Ägäis und löst dort die „Elbe“ ab. Wann es den Heimathafen verlassen soll.
Die Absatzschwäche der Autohersteller trifft viele Zulieferbetriebe. Deswegen sind Alternativen gefragt. Kann die boomende Rüstungsindustrie Ersatz schaffen?
Je länger der Iran-Krieg dauert, desto offener kritisiert Kanzler Merz die USA. Bei einem Besuch in Norwegen zeigt er sich verärgert über eine US-Entscheidung, die Russland zugutekommt.
Anfang Februar werden zwei Männer in Hamburg und Griechenland festgenommen. Der Vorwurf: versuchte Sabotage an einer Korvette für die Marine. Nun kommen sie wieder frei.
39 Jahre an Bord, 4.920 Tage auf See: Chef-Stewart Kempcke verlässt die „Gorch Fock“ – und blickt zurück auf Begegnungen mit Königinnen, Stürme und ein Leben zwischen Kombüse und Kommandanten.
Das gibt es selten: Der Kanzler reist ins Ausland und macht einen Bogen um die Hauptstadt des Ziellandes. In Norwegen hat er zwei Reiseziele gefunden, die mindestens genauso interessant sind wie Oslo.
Es ist eine der wenigen Auslandsreisen des Kanzlers, bei denen es nicht in eine Hauptstadt geht. In Norwegen macht Merz stattdessen Station an zwei Orten nördlich des Polarkreises.
100.000 Quadratmeter für Hightech und Militär: Auf der DSEI Germany kommen Politik, Industrie und Streitkräfte zusammen. Rüstungskonzerne wie Rheinmetall und Diehl Defence haben sich angekündigt.
Nachtflüge des Luftwaffengeschwaders 51 dauern länger als geplant. Geflogen wird weiterhin montags bis donnerstags, um die Einsatzbereitschaft zu sichern.
Die unbemannten Boote sollen auf der Werft Blohm+Voss im Hamburger Hafen gefertigt werden. Bei hoher Nachfrage ist eine Produktion im Dreischichtbetrieb denkbar.
Europas Staaten kaufen deutlich mehr Rüstungsgüter. Vor allem wegen des Kriegs in der Ukraine bauen die Länder ihre Arsenale laut Friedensforschern aus. Aber das ist nicht mehr der einzige Grund.
Die Zahl der Waffenimporte nach Europa ist in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen. Deutschland hat China als viertgrößten Exporteur überholt. Auslöser ist vor allem der Krieg in der Ukraine.
Es ist ein strategischer Belastungstest: Bei einem Krieg an der Nato-Ostflanke werden 1000 verletzte Soldaten pro Tag angenommen. Die Bundeswehr trainiert das Szenario mit Zivilorganisationen.
In Zeiten wachsender Bedrohungen suchen Marine, Wirtschaft und Wissenschaft eine engere Zusammenarbeit. Das Ziel ist es, neue Ideen in Sicherheitstechnologien schneller zur Anwendung zu bringen.
Könnte sich der neue Krieg im Nahen Osten auf Europa ausweiten? Und damit vielleicht sogar zum Fall für die Nato werden? Irans Angriffe lassen diese Fragen aufkommen. Antworten sind nicht einfach.
Die Nato erhöht wegen des iranischen Raketenbeschusses auf die Türkei die Alarm- und Einsatzbereitschaft ihrer ballistischen Abwehrsysteme. Das teilte ein Sprecher des militärischen Hauptquartiers im belgischen Mons mit.
Die verschiedenen Kriege rücken auch in Deutschland das Militär und die Wehrhaftigkeit in den Blickpunkt. Als Reaktion auf ein Gesetz machten bundesweit Schülerinnen und Schüler ihre Meinung deutlich.
Demonstrieren während des Unterrichts? Ein Verband von Lehrkräften sieht den geplanten Schulstreik gegen eine neue Wehrpflicht aus gleich mehreren Gründen kritisch.
Zum Volkskongress kündigt China erneut steigende Verteidigungsausgaben an. Doch im Militär selbst herrscht Unruhe. Ermittlungen und Entlassungen reichen bis in die Spitze der Streitkräfte.
Passagiere, die ab Lübeck fliegen, sehen in dieser Woche dort auch Kampfflugzeuge der Luftwaffe. Sie trainieren die Zusammenarbeit mit einem zivilen Flughafen.