Mehr als die Hälfte der Deutschen empfindet den Umgangston im Alltag rauer als früher. Besonders im Straßenverkehr wird Unhöflichkeit häufig erlebt, zeigt eine aktuelle Umfrage.
Schleswig-Holsteins Landtag stellt sich geschlossen gegen Kürzungen bei Integrationskursen. Nun soll sich die schwarz-grüne Landesregierung für den Erhalt der Sprachförderung einsetzen.
Plattdeutsch ist an vielen Schulen in Ostfriesland Bestandteil des Schulalltags, wie eine neue Umfrage zeigt. Aber nicht immer gibt es auch „Unnerricht up Platt“ – woran das liegt.
Plattdeutsch lernen geht seit einiger Zeit auch auf dem Smartphone per App. Das Angebot „Platt mit Beo“ nutzen viele, um die alte Sprache wieder zu verstehen.
Rund 15,5 Millionen Menschen sprachen im Jahr 2024 zu Hause vorwiegend eine andere Sprache als Deutsch. Welche Sprachen spielen dabei eine besonders große Rolle?
Der Begriff „Sondervermögen“ ist „Unwort des Jahres“ 2025. Die Jury sieht eine irreführende Bezeichnung für Schulden und spricht von mangelnder Transparenz in der politischen Kommunikation.
Nach Eklats und dem Parteiaustritt bleibt der Tübinger Oberbürgermeister beim „N-Wort“ standhaft. Was treibt ihn an - und wie begründet er seine umstrittene Sicht auf Sprache und Tabus?
Sophia löst Emilia ab, Noah bleibt an der Spitze: Ansonsten gibt es wenig Bewegung beim Vornamen-Ranking. Bei den Jungen kommt Leo hinzu - trotz oder wegen des neuen Papstes?
Wer Deutscher oder Deutsche werden will, muss verschiedene Nachweise vorlegen. In einigen niedersächsischen Kommunen sind gefälschte Sprachzertifikate bei Einbürgerungen aufgefallen.
Der Begriff „KI-Ära“ ist zum „Wort des Jahres“ 2025 gekürt worden. Der wachsende Einfluss von Künstlicher Intelligenz stehe für einen „epochalen Wandel“, teilte die Gesellschaft für deutsche Sprache mit.
Welche Wörter haben 2025 die gesellschaftliche und politische Debatte in Deutschland geprägt? Eine Fachjury hat eine Auswahl getroffen. Warum es diese zehn Begriffe ins Ranking geschafft haben.
Popstars und Influencer zitieren ihn: Rainer Maria Rilke fasziniert selbst 150 Jahre nach seiner Geburt. Was macht sein Werk so zeitlos und bis heute lesenswert?
Mehr als ein Fan-Gefühl: Millionen Menschen fühlen sich Promis oder sogar einer KI so nahe, als wären es Freunde. Die Umschreibung dafür ist jetzt das Wort des Jahres.
Jetzt steht fest: „Das crazy“ ist das Jugendwort des Jahres 2025. Was steckt hinter dem Ausdruck? Und wie beeinflusst die Sprache der Jugend die Sprache der Gesellschaft?
Uwe Pörksen prägte mit seinen sprachkritischen Werken wie „Plastikwörter“ die Debatte über Sprache in Politik und Wissenschaft. Nun ist der renommierte Forscher im Alter von 90 Jahren gestorben.
Schleswig-Holstein will den Förderbedarf von Kindern anderthalb Jahre vor deren Schulstart erfassen, um sie gezielt zu unterstützen. So soll der Übergang zur Schule erleichtert werden.
Nur auf dem iPhone übersetzt Whatsapp jetzt Nachrichten ins Deutsche. Android-Nutzer müssen sich noch gedulden – profitieren aber an anderer Stelle von der neuesten Funktion des Messengers.
Im Integrationskurs fallen manche beim Deutsch lernen durchs Rost. Mit dem inklusiven Lerntreff setzt die VHS Buxtehude dem etwas entgegen. Dennoch droht das Aus.
Deutschland ist lockerer geworden. Krawatte muss nicht mehr sein, und das Duzen erobert immer mehr Lebensbereiche. Bedeutet das mehr Nähe in der Gesellschaft - oder ist ein „Du“ heute weniger wert?
In der Heimat von Niedersachsens Regierungschef wird viel Plattdeutsch gesprochen. Olaf Lies tut sich damit ein wenig schwer, sagt er - aber eine Redewendung gefällt ihm gut. Die hat mit Leder zu tun.
Eine Käseverpackung mit vielfältigen Motiven sorgt für Diskussionen im Netz. Warum der Begriff „woke“ dabei zum politischen Streitfall wird - und was dahintersteckt.
Sternchen oder Binnen-I: Kulturstaatsminister Weimer hat gendergerechte Sprache in seiner eigenen Behörde untersagt. Jetzt legt er nach - und bekommt deutlichen Widerspruch.
Manche nutzen sie ganz selbstverständlich, anderen gehen sie auf den Geist: Sonderzeichen für geschlechtergerechte Sprache. Die Bundesregierung legt sich fest.
„Sehr geehrte Damen und Herren“ statt Sternchen oder Binnen-I: Kulturstaatsminister Weimer verbietet seinen Mitarbeitenden das Gendern. „Mutwillige Eingriffe“ beschädigten die Schönheit der Sprache.
Halunder, das Helgoländer Friesisch, wird nur noch von wenigen Menschen gesprochen. Ein junger Mann von der Insel will die Sprache vor dem Aussterben bewahren - mit Hilfe moderner Mittel.
Plattdeutsch hat seine Freunde nicht nur in Norddeutschland. Sogar aus den USA kamen Vorschläge für das „Plattdeutsche Wort des Jahres“, das diesmal gut zu einem Stück Kuchen passt.
Jedes Jahr ermitteln Sprachforscher, welche Vornamen Eltern ihren Kindern geben. In Niedersachsen gibt es Änderungen bei den Spitzenreitern. So sieht es in Hamburg und bundesweit aus.
Frisch gebackene Eltern wählen diese Namen in Hamburg weiterhin besonders häufig: Emilia und Mohammed. Doch auch die Namen dahinter sind schon länger sehr beliebt.
Jedes Jahr ermitteln Sprachforscher, welche Namen Eltern ihren Babys geben. In Niedersachsen und Bremen gibt es Änderungen bei den Spitzenreitern 2024.
Frisch gebackene Eltern wählen diese Namen besonders häufig, weil sie nach Experteneinschätzung angenehm klingen. Zudem seien sie „vertraut, modern und gleichzeitig zeitlos“.
Die Goethe-Medaille ist das offizielle Ehrenzeichen Deutschlands. Unter den Preisträgern ist dieses Jahr der inhaftierte türkische Kulturförderer Osman Kavala - neben anderen „leisen Revolutionären“.
Focken, Petersen oder Gerdes sind klassische friesische Nachnamen – abgeleitet einst von Vornamen. Diese alte Tradition der Namensgebung kann bald wieder verbreitet angewendet werden.
Die Kunst des lockeren Gesprächs ist ohnehin nicht sehr populär in Deutschland. Doch geht sie womöglich ganz verloren? Eine neue Umfrage zeigt: Besonders junge Leute meiden Small-Talk-Situationen.
Digitale Medien wirken sich negativ auf die Sprachentwicklung aus – besonders bei Jungen. Die Nordenhamer Logopädin Lena Wragge spricht über Ursachen, Warnsignale und fehlende Therapieplätze.
Zu wenig Unterschriften: Ein Vorstoß gegen Gender-Sternchen & Co. verfehlt das nötige Quorum. Aus Sicht der Landesregierung lief die Initiative ohnehin ins Leere.
Englisch ist die mit weitem Abstand meistgesprochene Sprache in den USA. Aber eine offizielle Landessprache hatten die Vereinigten Staaten bisher trotzdem nicht. Das ist jetzt anders - und hat Folgen.
Ein verpflichtender Sprachtest mit vier Jahren und mehr Sprachförderung vor der Grundschule - so will die CDU vor allem Kinder erreichen, die bisher nicht in die Kita gehen.
Im vergangenen Jahr scheiterten Gender-Gegner in Hamburg mit einem Volksbegehren. Schuld soll der Senat sein, meinen die Initiatoren und ziehen nun vors Verfassungsgericht.
Eine Volksinitiative will 70.000 Unterschriften gegen das Gendern sammeln. Mit einer neuen Demonstration wollen die Veranstalter Aufmerksamkeit für ihr Anliegen schaffen.
Vor der Einschulung werden künftige Erstklässlerinnen und Erstklässler untersucht. Ein Vergleich der Ergebnisse verschiedener Jahre zeigt: Verhaltensauffälligkeiten und Sprachprobleme nehmen zu.
Erst wurde er satirisch verwendet, nun diskriminierend und rassistisch - der Begriff „biodeutsch“ ist „Unwort des Jahres“. Aus Jury-Sicht unterteilt er in „echte“ Deutsche und Deutsche zweiter Klasse.
Eine Volksinitiative protestiert gegen das Gendern und will 70.000 Unterschriften sammeln. Gelingt ihr das, muss sich der Landtag mit der Forderung befassen.
Mehr als 7.000 Sprachen werden weltweit gesprochen. Dabei gibt es gewisse Laute und Ideen, die sich quasi überall auf der Welt finden. Sprachwissenschaftler suchen danach.
Es wächst eine Generation mit vielen Emilias, Noahs, Matteos und Emmas heran. Diese Vornamen sind mittlerweile ein Dauerbrenner bei den Eltern. Und es gibt einen aufstrebenden Zweitnamen.
Im Norden hat sich bei den beliebtesten Vornamen nicht viel geändert. Bei den Jungs bleibt fast alles beim Alten. Bei den Mädchen tauschen zwei Namen die Plätze. Und was ist mit norddeutschen Namen?
Für die einen ist es eine tote Sprache, für die anderen immer noch faszinierend: Latein. Das lateinische Wort des Jahres 2024 klingt eher lautmalerisch denn nach Cicero oder Seneca.
Jedes Jahr kürt die Gesellschaft für deutsche Sprache die „Wörter des Jahres“. Der Bruch der Ampel-Koalition kommt in 2024 auf Rang 1 - weit vor etwa „Deckelwahnsinn“ und „angstsparen“.
Was haben „Krisenmodus“, „Teuro“ und „heiße Höschen“ gemeinsam? Alle drei Begriffe hat die Gesellschaft für deutsche Sprache schon zu „Wörtern des Jahres“ gekürt. Nun blickt sie auf 2024.
Das Saarland betrachtet sich selbst als das französischste aller Bundesländer. Die Landtagsabgeordneten wollen deshalb künftig auch bei den Treffen frankophoner Parlamentarier dabei sein.
Plattdeutsch hörte man in Norddeutschland vielerorts kaum noch. Eine neue App soll zum Erhalt der Sprache beitragen. Dabei soll sie regionale Unterschiede berücksichtigen. Namensgeber ist ein Vogel.
Das Drama „Ein Blick von der Brücke“ wird am Stadttheater Bremerhaven an drei Abenden mit türkischen Übertiteln aufgeführt. So soll Menschen ein Besuch ermöglicht werden, die kein Deutsch können.
Ein Hamburger hat der Auswanderergeschichte seiner Großeltern nachgespürt. Für seinen Storytelling-Podcast war er in deren Heimat Föhr und New York unterwegs. Nun erzählt er - auch auf friesisch.
Musikerin Charli XCX machte den Begriff in diesem Sommer groß: „brat“ wird vom Collins Dictionary zum Wort des Jahres gekürt. Wie die Sprachexperten das kulturelle Phänomen erklären.
Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“ war ein Hit. Ein Wort aus dem Song von 1983 empfinden Chöre in Berlin als diskriminierend. Das hat nun Konsequenzen.
Was für Ältere esoterisch klingen mag, hat für Jüngere eine andere Bedeutung. Vor allem Sportlern wird in sozialen Medien oft eine „Aura“ zugeschrieben. Knapp dahinter landet ein kontroverser Begriff.
In einem Volksbegehren wollte die Hamburger Initiative „Schluss mit Gendersprache in Verwaltung und Bildung“ gegen Genderstern und Doppelpunkt vorgehen. Doch es fehlt an Unterstützung.
Niedersachsen will Plattdeutsch nicht nur an Grundschulen, sondern auch an weiterführenden Schulen etablieren. Dafür werden Lehrkräfte benötigt. Nun haben erstmals drei ein Sprachzertifikat erworben.
Nur eine Minderheit der jungen Menschen gibt an, Dialekte zu beherrschen. Dass tatsächlich weniger Mundart gesprochen wird, ist laut Sprachwissenschaftler Horst Simon allerdings unwahrscheinlich.
Bei der Sprachbrücke Stade treffen sich ehrenamtliche „Brückenbauer“ mit zugewanderten Menschen. Das Angebot ist seit dem Start im August ein Erfolg. Nun wird Verstärkung gesucht.
Seit dem russischen Einmarsch nimmt der Druck auf Russischsprechende in der Ukraine weiter zu. Dennoch halten viele an ihrer Muttersprache fest. In der Westukraine drohen nun Sprachpatrouillen.
Wenn bald das neue Jugendwort verkündet wird, dürfte es wieder das eine oder andere fragende Gesicht geben. Wobei eines der Wörter in der näheren Auswahl durchaus bereits für Debatten gesorgt hat.
Sternchen, Unterstrich oder Doppelpunkt: Wie eine geschlechtergerechte Sprache aussehen kann, wird immer wieder debattiert. Der Landkreis Rotenburg wählt für eine Vorschrift einen ungewohnten Weg.
In einem Volksbegehren wollte die Hamburger Initiative „Schluss mit Gendersprache in Verwaltung und Bildung“ gegen Genderstern und Doppelpunkt vorgehen. Doch es fehlt an Unterstützung.
Krisen und soziale Veränderungen machen sich auch in der Sprache bemerkbar. Der Duden greift Trends auf. Die neue Ausgabe enthält 3000 zusätzliche Wörter, die zuletzt besonders oft genutzt wurden.
Ein paar Buchstaben mehr oder weniger sind entscheidend - das zeigt die niedersächsische Stadt Oldenburg. Streng genommen wurde ihr Name jahrzehntelang falsch geschrieben. Was sich nun ändert.
Susanne Daubner gilt in den sozialen Medien als „Kult-Ansagerin“ für das Jugendwort. Eigentlich sollte damit Schluss sein. Doch ihre Fans überzeugten sie.
In einem Volksbegehren sammelt die Hamburger Initiative „Schluss mit Gendersprache in Verwaltung und Bildung“ Unterschriften. Doch für das Erreichen der notwendigen Zahl wird die Zeit knapp.
In einem Volksbegehren sammelt die Hamburger Initiative „Schluss mit Gendersprache in Verwaltung und Bildung“ erneut Unterschriften. Ihr Ziel: ein Volksentscheid im kommenden Jahr.