Einbruch in Hagenah: Stader Polizei schnappt zwei Männer
Die Polizei hat zwei mutmaßliche Kupferdiebe im Kreis Stade erwischt. (Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Diebe werden in Willah bei ihrer Tat gestört. Am Donnerstag machen sie einen Fehler, und die Polizei greift in der Nähe der B74 zu.
Stade. Einbrecher haben Dienstagnacht, kurz nach 23.30 Uhr, in Hagenah-Willah zugeschlagen. Sie brachen ein Fenster auf und drangen so in ein derzeit leerstehendes Haus ein. „Hier wurden nahezu alle Kupferleitungen durchtrennt und diese zum Abtransport vorbereitet“, sagt Polizeisprecher Rainer Bohmbach.
Männer werden bei Einbruch in Hagenah-Willah gestört
Die Männer wurden offenbar bei ihrer Tat gestört, sie ergriffen ohne Beute die Flucht und ließen ihr Fahrzeug in der Nähe stehen. Als sie am frühen Mittwochmorgen zu ihrem Gefährt zurückkehrten, alarmierte ein Zeuge sofort die Polizei.
Die Beamten hätten die beiden Männer im Alter von 39 und 51 Jahren vorläufig festgenommen und sie in den Stader Polizeigewahrsam eingeliefert, so Bohmbach. Die beiden Tatverdächtigen mussten sich erkennungsdienstlichen Maßnahmen und ersten Vernehmungen unterziehen. Danach wurden beide entlassen.
Wem gehören diese Kupferkabel?
Die Cuxhavener Polizei hat in der Nacht zu Montag gegen 4 Uhr im Bereich der Neufelder Straße in Cuxhaven einen VW mit Anhänger kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich drei Personen aus Bremerhaven, 20, 24 und 45 Jahre alt.

Die Cuxhavener Polizei sucht den Eigentümer dieser Kupferkabel. Foto: Polizei
Auf dem Anhänger wurden insgesamt neun große Abschnitte von massiven Kupferkabeln transportiert. Die Kabel hatten den Angaben nach ein geschätztes Gesamtgewicht von fast zwei Tonnen.
„Die drei Personen konnten keine glaubwürdigen Angaben machen, dass sich die Kabel in ihrem rechtmäßigen Eigentum befanden“, sagt Polizeisprecher Stephan Hertz. Die Kabel seien sichergestellt worden. Die Polizei konnte bisher noch keinen Eigentümer der Kabeln ermitteln. Diese und weitere Zeugen können sich bei der Polizei in Cuxhaven (Telefonnummer 04721/5730) melden. (fe/pm)
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