Hilfsgüter

Ein Transportflugzeug Airbus A400M der Luftwaffe startet am Fliegerhorst Wunstorf zu einem Hilfsflug nach Libyen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Ein Transportflugzeug Airbus A400M der Luftwaffe startet am Fliegerhorst Wunstorf zu einem Hilfsflug nach Libyen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Die ersten deutschen Hilfsgüter für Libyen sind am Donnerstag auf zwei Transportflugzeuge verladen worden. Die Hilfstransporter hoben am Fliegerhorst in Wunstorf bei Hannover in Richtung Lybien ab.

14.09.2023, 18:00 Uhr

Es handele sich um etwa 100 Zelte, 1000 Betten, Isomatten, Schlafsäcke und Notstromgeneratoren im Wert von etwa 500.000 Euro, sagte Johann Saathoff, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, vor Ort. Die erste Maschine hob gegen 14.30 Uhr in Richtung Libyen ab.

Die Bundesrepublik halte solche Hilfsgüter für genau solche Katastrophenfälle vor, sagte Saathoff. Das Material wurde ihm zufolge von mehreren Stellen in Deutschland nach Wunstorf gebracht, nachdem das Hilfeleistungsangebot von Libyen angenommen worden war. Nach Angaben eines THW-Sprechers kann mit dem Material 1000 Menschen vor Ort direkt geholfen werden. Zwei Logistiker fliegen demnach mit nach Libyen, kehren nach dem Entladen am Abend wieder zurück.

Der Sturm „Daniel”, der zuvor auch in Griechenland gewütet hatte, erfasste Libyen am Sonntag. Nahe Darna brachen zwei Dämme, ganze Viertel der Hafenstadt mit ihren rund 100.000 Einwohnern wurden ins Meer gespült. (dpa)

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Nach der Schlappe bei der Bürgerschaftswahl bemühen sich die Grünen um einen Neuanfang - auch mit der Wahl eines neuen Vorstands.

Das Wochenende startet am Samstag in Niedersachsen und Bremen mit herbstlichem Wetter. Tagsüber erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) viele Wolken und anhaltender Regen. Im Süden von Niedersachsen kommt zeitweise in Regenpausen die Sonne raus. Für die Küstenregionen (...).

Sebastian Hoeneß rettete den VfB Stuttgart erst vor dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga und führte den Club zuletzt sogar weit nach oben. Darauf ist auch sein bekannter Vater stolz.

Noch immer werden in Niedersachsen regelmäßig Geldautomaten gesprengt - allerdings mit sinkender Tendenz im Vergleich zu früheren Jahren. Bei den Taten besteht wegen einer veränderten Vorgehensweise oftmals eine größere Gefahr.

Einst stießen die Werke auf viel Widerstand, heute locken sie Massen ins Museum: Mit einer Sonderausstellung erinnert der Bremer Kunstverein an seinen Durchbruch.