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Nach Sachbeschädigung: 22-Jähriger greift und spuckt Polizisten an

Der 22-Jährige war der Polizei wegen ähnlicher Vergehen bekannt.

Der 22-Jährige war der Polizei wegen ähnlicher Vergehen bekannt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Spät am Abend müssen Polizisten wegen einer Sachbeschädigung ausrücken. Als sie auf den Täter treffen, eskaliert die Situation.

Von Redaktion Donnerstag, 19.02.2026, 05:50 Uhr

Bremervörde. Am späten Montagabend hat ein 22-Jähriger gegen 23.30 Uhr in der Waldstraße in Bremervörde Polizeibeamte tätlich angegriffen. Der Polizei bekannte Mann stand im Verdacht, zuvor mehrere Sachbeschädigungen begangen zu haben, wie die Polizeiinspektion Rotenburg berichtet. Zur Verhinderung weiterer Straftaten sollte er in Polizeigewahrsam genommen werden.

Dabei habe der 22-Jährige nach den eingesetzten Beamten geschlagen und getreten. Einem Polizisten habe er ins Gesicht gespuckt. Zudem habe er die Einsatzkräfte fortlaufend beleidigt. Gegen den 22-Jährigen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Wie der Rotenburger Polizeisprecher Marvin Teschke auf TAGEBLATT-Nachfrage bestätigt, sei der 22-Jährige in den vergangenen Monaten mehrfach mit ähnlichen Vergehen aufgefallen.

Stader greifen Polizisten an - ähnliche Vorfälle in Bremervörde

Erst am Samstag hatten in Stade ein 52-Jähriger mit seinem 21-jährigen Sohn Polizeibeamte angegriffen. Zunächst zeigte sich nur der Vater gegenüber den Einsatzkräften deutlich verbal und körperlich aggressiv und versuchte, einem der Polizeibeamten das dienstliche Pfefferspray von der Dienstkoppel zu entreißen.

Er musste schließlich zu Boden gebracht werden, wo er weiterhin starken Widerstand leistete. Daraufhin griff auch der 21-Jährige die Polizisten erfolglos an. Bei dem Vorfall wurde eine Rettungsassistentin leicht verletzt.

Auch in Bremervörde hatten sich im Dezember ähnliche Vorfälle ereignet. Ein 21-Jähriger hatte an zwei Wochenenden nacheinander in der Diskothek Haase randaliert. In einem Fall wurde er anschließend aggressiv gegenüber Einsatzkräften des Rettungsdienstes, in einem anderen Fall beleidigte und bespuckte er Polizisten. (tom/pm)

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